Erste Ausfahrt im Nobel-Stromer

Polestar 2: Schick, schnell und gut zu bedienen – doch dieses Extra fehlt leider

Fahraufnahme eines weißen Polestar 2 der ersten Generation.
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Der Polestar 2 ist ein reines Elektroauto – das Design ähnelt den Autos des Mutterkonzerns Volvo.

Sie liegen in der Ziffernfolge dicht an dicht und treten in der Klasse der elektrischen Mittelklasselimousine als erste gegeneinander an. Der neue Polestar 2 hat insbesondere einen Gegner im Auge: das Model 3 von Tesla.

Göteborg – Nach der Fingerübung mit dem schicken Polestar 1, der an sich als Volvo C90 geplant war und als Plug-In-Hybrid Polestar 1 nunmehr die sehenswerte Überbrückungsmusik zur neuen Elektromarke wurde, schickt der Volvo-Ableger nunmehr sein erstes echtes eigenes Modell ins Rennen. Der Polestar 2 ist eine ebenso sehenswerte wie leistungsstarke Limousine, die die verschlafene Mittelklasse aus ihren Träumen holen soll. Die Premiumliga wird weltweit von BMW, Audi und Mercedes dominiert. Auf einigen Märkten spuckt dem deutschen Terzett allenfalls das Tesla Model 3 in die Suppe und genau den will der Polestar 2 mit seiner geballten Ladung Technik und Design aufs Korn nehmen.

Auf der Straße kann der Polestar 2 ebenso überzeugen wie bei seinen Leistungsdaten. Der Polestar 2 ist mit einem Einstandspreis von 57.800 Euro alles andere als ein günstiges Auto, jedoch auch nicht teurer als ein identisch ausgestatteter Verbrenner oder andere Konkurrenten, die elektrifiziert in den nächsten zwei Jahren ins umkämpfte Mittelklassesegment rollen. Ungewöhnlich und ein Manko in dieser Liga: der Polestar 2 bietet kein Head-Up-Display, wie 24auto.de berichtet. Was ebenfalls fehlt: eine Verschattung des überdimensionalen Panoramadachs. Zwar sorgt ein UV-Filter für Sonnenschutz, aber wer möchte schon immer den Blick nach oben haben? *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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