Corona-Konjunkturpaket

Mehrwertsteuersenkung beim Autokauf: Nur wer dieses Datum beachtet, spart Geld

Ein VW E-Up steht in einem Autohaus.
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Wer beim Autokauf von der gesenkten Mehrwertsteuer profitieren will, sollte einige Fallstricke beachten.

Ab Juli und bis Jahresende gilt eine reduzierte Mehrwertsteuer, um die durch die Corona-Krise ins Stottern geratene Wirtschaft anzukurbeln. Autokäufer sollten das und eventuelle Fallen bedenken.

Berlin – Ein dickes Konjunkturpaket der Bundesregierung soll die durch die Corona-Krise stark geschwächte Wirtschaft wieder in Fahrt bringen, vor allem die schwer getroffene Automobilindustrie. Unter anderem wurde die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride deutlich erhöht – eine Maßnahme, die offenbar bereits auch Wirkung zeigt. Ein weiterer Schritt, um Autohändlern und -herstellern wieder auf die Beine zu helfen, ist nun eine befristete Mehrwehrtsteuersenkung von 19 auf 16 Prozent.

Doch Vorsicht: Wer beim Autokauf von der bis Jahresende gesenkten Mehrwertsteuer profitieren will, sollte auf das Auslieferungsdatum achten, wie 24auto.de berichtet. Der reduzierte Satz gilt laut dem Bund der Steuerzahler (BdSt) nur, wenn der Neuwagen zwischen dem 1. Juli und 31. Dezember auch wirklich beim Kunden steht.

Wann das Fahrzeug bestellt wurde spielt dagegen keine Rolle. Auch das Datum der Rechnung ist dem Verband zufolge nicht entscheidend. Neuwagen sind längst nicht immer sofort lieferbar, im Schnitt beträgt die Lieferfrist rund drei Monate, bei Elektroautos* und besonders gefragten Modellen kann sie auch deutlich länger ausfallen (Mit Material von SP-X). *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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