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Bis zu 5.000 Euro: Zu schweren Wohnmobilen drohen hohe Bußgelder

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Wer beim Beladen seines Wohnmobils nicht aufpasst, muss hohe Bußgelder bezahlen.

Während in Deutschland die Strafen noch recht glimpflich ausfallen, verlangen manche EU-Staaten weit über 1.000 Euro. Eine Überladung birgt aber noch weitere Gefahren.

Wer seinen Urlaub mit dem Wohnmobil nicht richtig plant, kann diese Schlampigkeit teuer bezahlen. Denn wer einfach alles ins mobile Heim reinpackt, ohne auf das zulässige Gesamtgewicht zu achten, riskiert hohe Bußgelder in Deutschland und vor allem im Ausland.

Bis zu 5.000 Euro Strafe für zu schwere Wohnmobile

Wohnmobile bis zu 3,5 Tonnen, die in Deutschland mindestens 25 Prozent überladen sind, können mit einem Bußgeld in Höhe von 140 Euro belegt werden. Darauf weist der ADAC hin. Ab 30 Prozent Überladung werden 235 Euro fällig – zusätzlich gibt es einen Punkt in Flensburg. Wenn Sie bei einer Kontrolle mit zu viel Gewicht erwischt werden, kann die Polizei verlangen, dass Sie Ihr Wohnmobil entladen.

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Wer im Ausland mit zu schwerem Wohnmobil erwischt wird, muss noch tiefer in die Tasche greifen. In Österreich kann laut ADAC eine Überladung bis zu 5.000 Euro kosten. In Italien kostet eine Überladung von fünf Prozent bis zu 1.697 Euro. Auch in Spanien wird es teuer: Ab 25 Prozent über dem zulässigen Gesamtgewicht sind Bußgelder bis zu 2.000 Euro möglich.

Überladene Wohnmobile verändern die Fahreigenschaften

Geldstrafen sind aber nicht die einzige Gefahr für Fahrer von überladenen Wohnmobilen. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb kann eine Überladung die Traktion und das Fahrverhalten negativ beeinflussen. Auch die Tragfähigkeit der Reifen kann dadurch überlastet werden.

Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Wohnwagen von außen richtig reinigen.

anb

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