„Goldrausch unter Wasser - Streit um versunkene Schätze“

Zwischen Profitgier und historischem Interesse: Wem gehören die versunkenen Schätze im Meer?

Tauch-Roboter ermöglichen den Wissenschaftlern einen Vorstoß in die tiefsten Regionen der Ozeane.
+
Tauch-Roboter ermöglichen den Wissenschaftlern einen Vorstoß in die tiefsten Regionen der Ozeane.

Die Zahlen sprechen für sich: Seit mehreren Jahrtausenden vertraut die Menschheit auf den interkontinentalen Handel per Schiff.

Sage und schreibe 90 Prozent der Waren werden auch heutzutage über die Weltmeere transportiert. Rund 60.000 Schiffe sind dafür im Einsatz. Immer wieder versinkt eines davon in den Untiefen des Ozeans. „Goldrausch unter Wasser - Streit um versunkene Schätze“ ist eine Doku, die sich um dieses Thema kümmert. ZDFinfo zeigt den Film am Samstag, 5. September, um 10.30 Uhr.

Entlang der beliebtesten Schiffsrouten begleiten die Filmemacher Denis Delestrac und Didier Martiny Archäologen und Schatzsucher bei ihrer Arbeit. Bis 2030 wollen die Teams alle Meeresböden kartieren. Gerade einmal fünf Prozent davon haben sie bis heute geschafft.

Doch die Größe des Terrains ist nicht das einzige Problem, welches sich den Teams in den Weg stellt: Nationen, Institutionen und Unternehmen buhlen alle um ihren eigenen Profit. Die einen wollen die einzigartigen Artefakte erhalten, die anderen streben nach lukrativen Gewinnen. Doch nur gemeinsam können sie ihr Ziel erreichen.

„Goldrausch unter Wasser - Streit um versunkene Schätze“ beleuchtet die verschiedenen Seiten im Kampf um die Schätze. Mithilfe modernster Technik begleitet der Film die Suche und Bergung der Schätze ebenso wie die vorherige Finanzierung. Dabei kommen Vertreter aller Parteien und aus unterschiedlichen Ländern zu Wort.

teleschau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare