Under The Dome - Staffel 3

Zieleinlauf mit Hindernissen

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Dale (Mike Vogel, Bildmitte) und die Bewohner von Chester's Mill scheinen schon zu Beginn der Staffel frei zu sein. Alles eine Täuschung, wie sich schnell herausstellt ...

Die dritte Staffel von "Under The Dome" wird voraussichtlich die letzte sein. Schaffen es die Bewohner von Chester's Mill, sich aus der Kuppel zu befreien?

Mit im Schnitt über elf Millionen Zuschauern war die erste Staffel "Under The Dome" ein Riesenerfolg beim US-Sender CBS. Ab Staffel 2 ging es jedoch rapide bergab, schließlich zogen die Produzenten den Stecker nach der dritten Staffel (2015). Die ist somit das Serienfinale und erscheint nun auch fürs Heimkino. Die Story, lose basierend auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King, bietet abermals zahlreiche Wendungen - beinahe sogar zu viele.

Die dritte Staffel beginnt mit einem unerwarteten Szenario: Die Bürger von Chester's Mill wurden aus der Kuppel befreit - sind aber auch so glücklich, dass sie den Ort gar nicht verlassen wollen. Einzig Dale "Barbie" Barbara (Mike Vogel) bekommt Informationen, die ihn an seinem Verstand zweifeln lassen. Zu Recht: Wie sich herausstellt, leben die Kleinstadtbewohner in einer Wirklichkeit, die ihnen nur vorgegaukelt wird.

Alle Bewohner, die Barbie am Ende von Staffel 2 folgten, befinden sich tatsächlich in Kokons in einer Höhle unter Chester's Mill - und damit auch nach wie vor unter der Kuppel. Reporterin Julia (Rachelle LeFevre) und Big Jim (Dean Norris, "Breaking Bad") sind diesem Schicksal entgangen und müssen sich trotz tiefer gegenseitiger Verachtung zusammenschließen, um die Bewohner zu befreien. Als wäre das alles nicht verwirrend genug, tauchen dabei jedoch auch zwei neue Gesichter auf: Eva (Kylie Bunbury) und Christine (Marg Helgenberger). Letztere entpuppt sich als Königin der Kuppel und manipuliert die Gedanken der Bewohner zu bedingungsloser Gehorsamkeit.

Was dann den Rest der 13 Folgen umfassenden Staffel über folgt, ist ein andauerndes und total irres Hin und Her: Personen verbünden sich, hintergehen sich, erliegen Christines Einfluss, befreien sich daraus. Und immer dann, wenn der Zuschauer das Gefühl hat, des Rätsels Lösung rückt näher, läuft irgendetwas schief. Es ist, als ob die Läufer eines Marathons das Ziel bereits in Sicht haben, aber alle drei Schritte hinfallen würden. Die Spannung geht zwar nicht verloren, dem Geschehen hätte mehr Kompaktheit aber gut getan. Erst gegen Ende der Staffel zieht das Tempo wieder an, und die Serie steuert auf ein Ende zu, so viel sei verraten, mit dem man als Abschluss leben kann. Ein Ende, das aber ebenso gut eine vierte Staffel hätte vertragen können.

Erhältlich auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand.

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