Robert Lembke

NDR und SWR würdigen Robert Lembke mit einem Doku-Drama

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Robert Lembke moderierte 44 Jahre lang „Was bin ich?“ - nun wird der TV-Legende ein filmisches Denkmal gesetzt.

In der Nachkriegszeit war er einer der beliebtesten und erfolgreichsten Fernsehmoderatoren der Bundesrepublik: Robert Lembke.

Mit Kultsprüchen wie „Welches Schweinderl hätten's denn gern?“ begeisterte er das „Was bin ich?“-Publikum über 44 Jahre hinweg, zahlreiche Bonmots und Aphorismen gehen auf sein Konto. Nun würdigen der NDR und SWR die 1989 verstorbene TV-Legende mit einem eigenen Doku-Drama.

Die Autoren Eric Fiedler („It Must Schwing - Die Blue Note-Story“) und Niki Stein („Der Mann im Strom“) wollen dem Entertainer mit „Lembke - Wer bin ich?“ ein Denkmal setzen, der Drehstart ist auf Dienstag, 27. August, angesetzt. Die beiden Filmemacher haben viel Zeit in die Vorabrecherche investiert, zudem werden sie in ihrem Film bislang unbekanntes Archivmaterial verwenden. Die Darsteller der szenischen Passagen wurden bislang nicht bekanntgegeben. Fest steht allerdings, dass Marianne Koch als Interviewpartnerinnen bereitsteht - sie gehörte einst zum festen Rate-Team des Quiz-Formats „Was bin ich?“. Zudem wird Lembkes Enkelin Linda Benedikt den Machern als Zeitzeugin und Beraterin zur Seite stehen.

Das ambitionierte Projekt wird sich sicherlich nicht nur mit der beruflichen, sondern auch mit der privaten Lebensgeschichte Lembkes auseinandersetzen. Wegen der jüdischen Abstammung seines Vaters hatte es der 1913 geborene Münchner während des Nationalsozialismus besonders schwer - die Arbeit als Journalist wurde ihm zu jener Zeit von den Nazis untersagt.

Im Sommer 2020 soll der Film seine TV-Premiere feiern. Redaktionell wird das Projekt von Thomas Schreiber (NDR) und Fritz Frey (SWR) betreut.

teleschau

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