„Das Plastik in mir: Wie der Müll uns krank macht“

„Wir müssen alle umdenken“: Große Resonanz auf Jenke von Wilmsdorffs Plastik-Doku

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Jenke von Wilmsdorff klärte in einer aufsehenerregenden RTL-Doku über die verheerenden Folgen der übermäßigen Plastik-Nutzung auf - für die Umwelt und jeden einzelnen.

„Unsere Welt versinkt in Plastik“, weiß auch RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff.

In einer Reportage klärte er am vergangenen Montagabend über die Hintergründe und verheerenden Folgen des Verpackungswahnsinns auf und machte auch vor einem drastischen Selbstversuch nicht Halt.

Das neue „Jenke-Experiment“ mit dem Titel „Das Plastik in mir: Wie der Müll uns krank macht“ sorgte für großes mediales Aufsehen - und hervorragende Quoten: In der sogenannten „werberelevanten“ Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die Doku fast 1,6 Millionen Zuschauer, was einem hervorragenden Martanteil von 17,5 Prozent entsprach. Auch die Gesamtzuschauerzahl von rund 2,5 Millionen und der damit einhergehende Marktanteil von fast 9 Prozent kann sich sehen lassen. Zum Ende der grünen Aktionswoche „Packen wir's an!“ konnte die Mediengruppe RTL Deutschland damit einen großen Quoten-Erfolg verbuchen.

Lob und Kritik im Netz

In seiner 90-minütigen Reportage zeigte von Wilmsdorff die konkreten Folgen des Plastikwahnsinns auf - für jeden Einzelnen. Der 53-Jährige recherchierte weltweit, er begleitete Meeresbiologen, traf Menschen, die nahezu plastikfrei leben, und sprach mit Experten, Wissenschaftlern und Medizinern zum Thema. Und natürlich probierte er auch wieder einiges an sich selbst aus.

Einen Monat lang steigerte der RTL-Reporter unter ärztlicher Begleitung seinen Konsum an Lebensmitteln, die mit Plastik in Kontakt stehen: Fast Food, Wasser aus Plastikflaschen, in Plastik verpackte Lebensmittel aus dem Supermarkt ... von Wilmsdorff ließ sich sogar einmal komplett in Plastikfolie einschweißen. All das mit üblen Konsequenzen. „Was den meisten nicht bewusst ist, wir nehmen regelmäßig Mikroplastik und Weichmacher in unseren Körper auf, was Folgen für unsere Gesundheit haben kann“, erklärte von Wilmsdorff bereits im Vorfeld.

Auch in den sozialen Medien trendete die Doku auf etlichen Kanälen und erzielte eine grundlegend positive Resonanz. Ein Kommentar auf Twitter lautete beispielsweise: „Kindergartenkinder bei denen zu 100% zahlreiche, verbotene Weichmacher im Urin nachgewiesen werden... Wir müssen umdenken. Alle!“ Es waren jedoch auch kritische Stimmen zu verzeichnen, die dem Kölner Privatsender Heuchelei vorwarfen. So schrieb ein erzürnter Nutzer: „Mal mitgezählt: 7/12 Werbespots haben für (Mikro)plastik und Elektroschrott geworben. Der Rest waren virtuelle Produkte (Webseiten, Handytarife). Ich nenne das Scheinheiligkeit.“

teleschau

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