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Wiedersehen mit Woody & Co: Das sind die DVD-Highlights der Woche

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Im vierten Teil der erfolgreichen Pixar-Animationsfilmserie gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Cowboy Woody und Space-Ranger Buzz.

„A Toy Story - Alles hört auf kein Kommando“, „Traumfabrik“ und „Leid und Herrlichkeit“: Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.

Fast ein Vierteljahrhundert ist es her, dass Pixar den ersten vollständig am Computer erstellten Langfilm für das Kino veröffentlichte: „Toy Story“ war 1995 revolutionär und eröffnete dem Kino ganz neue Möglichkeiten. Regisseur John Lasseter nahm die Zuschauer damals mit in das Kinderzimmer von Andy, wo Cowboy-Sheriff Woody und Space-Ranger Buzz Lightyear um die Gunst des Buben buhlten und schließlich in den Händen des gemeinen Nachbarjungens Sid landen. Nach zwei Fortsetzungen 1999 und 2010 erschien in diesem Sommer ein weiterer Film, der nun auch den Weg ins Heimkino findet. Als passendes Filmgeschenk für die Vorweihnachtszeit eignet sich auch die deutsche Produktion „Traumfabrik“ und das spanische Drama „Leid und Herrlichkeit“.

„A Toy Story - Alles hört auf kein Kommando“ (VÖ: 12. Dezember)

Woody, Buzz und ihre Spielzeug-Freunde haben zu Beginn von „A Toy Story - Alles hört auf kein Kommando“ ein neues Zuhause bei Andys Nachbarsmädchen Bonnie gefunden. Vom Schnuppertag im Kindergarten bringt Bonnie ein neues Spielzeug mit - die Plastikgabel Forky. Weil Woody erkennt, wie sehr Bonnie an ihr hängt, wird er zu Forkys aufopferungsvollem Beschützer. Kompliziert wird es, als Bonnies Familie mit dem Wohnwagen in den Urlaub fährt. Die ungeliebte Puppe Gabby Gabby nimmt Forky als Geisel, und dann trifft Woody auch noch seine alte Flamme Porzellinchen wieder ... „A Toy Story“ ist voll mit weisen, philosophischen und inspirierenden Momenten, gleichzeitig aber urkomisch und unterhält nicht nur junge Zuschauer prächtig.

Preis DVD: circa 15 Euro

USA, 2019, Regie: Josh Cooley, Laufzeit: 96 Minuten

„Traumfabrik“ (VÖ: 12. Dezember)

Regisseur Martin Schreier erzählt in „Traumfabrik“ eine Liebesgeschichte vor der Kulisse des ältesten Filmstudios der Welt. Die Handlung spielt im Jahr 1961, als die DEFA in Babelsberg drehte. Eine Traumfabrik im Sozialismus also, die in der DDR als ein in sich geschlossener Kosmos funktionierte, in dem man vom Brot bis zu den Blumen alles auf dem Gelände bekommen konnte. In diese Welt stolpert der junge Emil (Dennis Mojen) hinein, als ihm sein Bruder Alex (Ken Duken) einen Job als Komparse vermittelt. Beim Dreh eines Piratenfilms erblickt Emil das französische Tanzdouble Milou (Emilia Schüle) - und es ist um ihn geschehen. Im Anschluss entfaltet sich eine Lovestory mit Höhen und Tiefen, die auch vor Klischees nicht haltmacht.

Preis DVD: circa 15 Euro

D, 2019, Regie: Martin Schreier, Laufzeit: 121 Minuten

„Leid und Herrlichkeit“ (VÖ: im Handel)

Als ein Kino sein Hauptwerk nach vielen Jahren wieder zeigen will, muss sich Filmemacher Salvador mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzten. „Leid und Herrlichkeit“ basiert auf dem Leben des großen spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar, der für den meisterhaften Film erneut selbst hinter der Kamera stand. Besonders der fantastisch aufgelegte Antonio Banderas tut sich in der Hauptrolle hervor. Er spielt den alternden Filmemacher Salvador, der schon lange nichts mehr gedreht hat und nun von den Geistern der Vergangenheit eingeholt wird. Für die Darstellung des Alters Egos des Filmemachers wurde Banderas in Cannes völlig zurecht mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet.

Preis DVD: circa 13 Euro

E, 2019, Regie: Pedro Almodóvar, Laufzeit: 109 Minuten

teleschau

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