Bryan Cranston vs James Franco

Jetzt auf Blu-ray: „Why Him?“

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„Why Him?“, fragt sich Bryan Cranston, als er in der gleichnamigen Komödie den Freund seiner Filmtochter trifft.

„Why Him?“, fragt sich Bryan Cranston, als er in der gleichnamigen Komödie den Freund seiner Filmtochter trifft: einen schnoddrigen James Franco.

Theoretisch könnte sich Ned Fleming („Breaking Bad“-Star Bryan Cranston) glücklich schätzen: Seine über alles geliebte Tochter Stephanie (Zoey Deutch) hat einen Mann gefunden, der sie glücklich macht und obendrein noch Milliardär ist. Der überfürsorgliche Vater sieht in Laird (James Franco) jedoch nur einen tätowierten, vulgären, ungehobelten Dummschwätzer, der es irgendwie geschafft hat, sein kleines Mädchen zu umgarnen. In „Why him?“ (2016) entbrennt ein Wettstreit um Stephanies Zuneigung. Nach passablem Erfolg im Kino erscheint die turbulente Komödie nun auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand.

Gedreht hat „Why Him?“ der Regisseur John Hamburg („... und dann kam Polly“) nach einem Vorschlag von Jonah Hill: „Jonah ging damals mit jemanden aus und hatte wohl Stress mit dem Vater seiner Freundin. Jedenfalls kam er mit der Idee von einem schnoddrigen Silicon-Valley-Typen um die Ecke“, verriet Ian Helfer, Co-Autor der Komödie, in einem Interview mit „Collider“.

Nach Stress riecht auch das Treffen im Film: Stephanies Familie will ihre studierende Tochter zur gemeinsamen Weihnachtsfeier besuchen. Dort angekommen, stellt sich aber heraus, dass Stephanie inzwischen bei ihrem Freund wohnt, von dem sie nie erzählt hatte, und dass sie das Studium abbrechen möchte. Dem konservativen Vater mit einer Printmedien-Firma geht das natürlich gegen den Strich. Und dass er sich nun mit diesem Handy-Spiele-Typen und seinem exzessiven Lebensstil herumschlagen muss sowieso.

Aus dieser Ursprungsidee hätte eine formidable Komödie werden können - wären die Figuren nicht bis zum Anschlag überzeichnet und die Gags nicht so unglaublich vorhersehbar. Immerhin: Die sympathischen Hauptdarsteller retten den Film noch ins Mittelmaß.

tsch

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