RTL-Castingshow

„Verdammt unfair!“ - „Supertalent“-Zuschauer nach Wortbruch sauer

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Nina Richel (links) und Jurorin Sarah Lombardi kennen sich noch aus gemeinsamen „DSDS“-Zeiten. 2011 war Lombardi für die erkrankte Nina Richel nachgerückt.

Konfettiregen, ein jubelndes Publikum und mittendrin eine überglückliche Kandidatin: Als Sarah Lombardi am Samstagabend bei „Das Supertalent“ die Sängerin Nina Richel mit dem Goldenen Buzzer direkt ins Finale schickte, hätte alles so schön sein können.

Doch viele Fans der Castingshow stieß die Aktion sauer auf. Den Grund dafür lieferte Dieter Bohlen, der im Vorfeld der neuen Staffel gegenüber „Bild“ noch angekündigt hatte: „Dieses Jahr war es wichtig für uns, alle Füllsachen rauszuschmeißen und uns auf weniger Kandidaten zu konzentrieren.“ Deshalb schloss er aus, Sänger und Sängerinnen zwischen 16 und 30 Jahren als Kandidaten bei „Das Supertalent“ zuzulassen. „Die gehören zu DSDS“, so Bohlen damals.

Umso verärgerter waren die Zuschauer, nachdem die 26-Jährige Richel einen Durchmarsch ins Finale hinlegte. „Sorry, aber das ist verdammt unfair“, echauffierte sich ein User stellvertretend für viele erboste andere. Die Ausnahme von der Regel begründete eine RTL-Sprecherin gegenüber „Bild“ mit dem Verweis auf die gemeinsame Vergangenheit zwischen Sarah Lombardi und Nina Richel: „Dem Aufeinandertreffen von Sarah und Nina wollten wir natürlich nicht im Wege stehen.“ Die beiden Künstlerinnen waren 2011 bei „Deutschland sucht den Superstar“ aufeinandergetroffen.

Damals rückte die bereits ausgeschiedene Lombardi für Nina Richel nach, die ihre Teilnahme wegen eines Asthma-Anfalles abbrechen musste. Nach der Performance von Richel acht Jahre später urteilte die sichtlich ergriffene Sarah Lombardi: „Dass ich jetzt hier sitze und dich bewerte, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Für mich warst du schon immer eine begnadete Sängerin. Du hast mir damals diese Chance gegeben. Und ich möchte dir jetzt diese Chance geben.“

teleschau

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