Fürs Fest auf der Couch

TV-Tipps zu Weihnachten: Die Top-10-Filme und wann sie laufen

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Alljährlich fahren die TV-Sender beliebte Film-Klassiker auf. Ob mit oder Weihnachtsthema, es sind die immer wiederkehrenden Streifen. Nach dem Motto: Je mehr Kitsch, desto besser. Welche typischen Filme zu Weihnachten sich lohnen und wann sie gezeigt werden, haben wir in einer Top-10 zum TV-Fest zusammengetragen.

10. „Kevin allein zu Haus“ (24. Dezember: 20.15 Uhr, Sat.1)

War er nicht süß? Macaulay Culkin alias Kevin McCallister wickelte als blonder Weihnachtsschreck, der von seiner chaotischen Großfamilie aus Versehen zu Hause vergessen wurde, 1990 alle um den Finger.

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Ganz auf sich gestellt, musste der Zehnjährige das Haus gegen fiese Einbrecher verteidigen. Culkin hat der frühe Ruhm allerdings wenig Glück gebracht. Nach einer erfolgreichen Fortsetzung („Kevin - Allein in New York“, 1992, 16. Dezember, 20.15 Uhr, SFR 2) verlor die Öffentlichkeit zunehmend das Interesse an dem Teenie.

9. „Santa Clause: Eine noch schönere Bescherung“ (24. Dezember: 20.15 Uhr, RTL)

Tim Allen scheint einen Narren an Weihnachtsfilmen gefressen zu haben. Allein für die „Santa Clause“-Reihe gab er dreimal den Geschenkebringer. Und das ist auch gut so, denn dank des Schauspielers wurden die Filme zu einem zauberhaften Weihnachtsspaß. 


8. „Der Grinch“ (23. Dezember: 20.15 Uhr, RTL II)

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Niemand hasst Weihnachten so sehr, wie der Grinch. Woran das liegt? An seinen schlechten Erfahrungen in seiner Kindheit. Seitdem verabscheut das grüne Wesen die Feiertage und alles, was damit zusammen hängt. Nur das kleine Mädchen Cindy glaubt an die gute Seite im Weihnachtshasser. 

7. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Die tschechisch-deutsche Koproduktion aus dem Jahr 1973 „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ läuft an den Feiertagen gleich auf mehreren Kanälen der ARD. Dramaturgischer Höhepunkt: Der Prinz (Pavel Trávnícek) passt Aschenbrödel (Libuse Safránková) den verlorenen Schuh an. Und sehr viele Märchenfreunde finden das jedes Jahr aufs Neue zum Seufzen schön. 

24. Dezember: 12.05 Uhr, das Erste; 13.35 Uhr, WDR; 15.05 Uhr, NDR; 20.15 Uhr, rbb; 21.05, one 

25. Dezember: 10.03 Uhr, das Erste; 16.05 Uhr, MDR; 21.45 Uhr, HR

26. Dezember: 7.10 Uhr, one; 8.30 Uhr, BR; 9 Uhr, rbb; 16.10, MDR

6. „Cinderella“ (26. Dezember: 20.15 Uhr, RTL)

Der Märchenklassiker wird in diesem Jahr auch als Realfilm-Neuauflage gezeigt. Diese punktet vor allem mit einem fantastischen Ensemble: Regisseur Kenneth Branagh baut auf Lily James, Cate Blanchett und Richard Madden in den Hauptrollen. Überwältigende Farben, ganz viel Kitsch und natürlich der Triumph der Liebe machen das Märchen zu ganz großem Kino. 

5. „Die Feuerzangenbowle“ (24. Dezember: 20.15 Uhr, ARD)

Es war die Mixtur aus Komik und Melancholie, die Heinz Rühmann einzigartig erscheinen ließ. „Die Feuerzangenbowle“ (1944) jedoch, wohl Rühmanns berühmtester Film, ließ seine wahren Fähigkeiten zutage treten. Dr. Hans Pfeiffer, ein erfolgreicher Theaterautor, wird auf der Suche nach seiner verlorenen Jugend noch einmal Oberprimaner, der ordentlich Leben in den tristen Schulalltag bringt. 

4. „Weihnachten bei Hoppenstedts" (24. Dezember: 18.05 Uhr, NDR)

„Früher war mehr Lametta“: Die Werke des im Jahr 2011 verstorbenen Humoristen Vicco von Bülow alias Loriot sind noch immer unvergessen und auch zu Weihnachten einfach Kult. So gehört es auch einfach dazu, dass Opa Hoppenstedt an allem etwas zu nörgeln hat und die gesamte Familie Hoppenstedt im Weihnachtstrubel im Chaos zu versinken droht. Dem ein oder anderen dürfte das nicht allzu fremd sein... 

24. Dezember: 15.45 Uhr, ARD; 18.05 Uhr sowie 23 Uhr, NDR

25. Dezember: 23.55 Uhr, rbb

3. „Sissi“ (26. Dezember: 15.55 Uhr, ARD)

Romy Schneider ist an den Feiertagen endlich wieder als junge Kaiserin zu sehen. Die Trilogie von Ernst Marischka strotzt nur so vor Kitsch und Romantik - und sorgt dafür, dass es nicht nur Romy-Schneider-Fans jedes Jahr aufs Neue warm ums Herz wird, wenn die ungestüme Sissi und der sturköpfige „Franzl“ (Karlheinz Böhm) die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung durchleben. 

Teil zwei („Sissi, die junge Kaiserin“) und drei („Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin“) der Trilogie zeigt das Erste am 26. Dezember, um 15.55 Uhr bzw. 17.35 Uhr.

2. „Tatsächlich ... Liebe“ (24. und 25. Dezember: 20.15 Uhr, SRF 2)

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In den kunstvoll miteinander verwobenen Episoden von „Tatsächlich...Liebe“ (2003) ist die Liebe die treibende Kraft - und sie erwischt ausnahmslos jeden: die schüchterne Angestellte, den alternden Rockstar (Bill Nighy), ja selbst den frischgebackenen Premierminister (Hugh Grant), der sein Herz an das Dienstmädchen (Martine McCutcheon) verliert. Die Herz-Schmerz-Geschichten aller Paare erreichen ihren Höhepunkt am Weihnachtsabend: Liebe ist überall - man muss sie nur zulassen.

1. „Der kleine Lord“ (22. Dezember: 20.15 Uhr, ARD)

Der kleine Cedric (Rick Schroder) wohnt mit seiner Mutter (Connie Booth) in ärmlichen Verhältnissen in New York. Der Junge ahnt nicht, dass er adliger Abstammung ist und später der nächste Earl von Dorincourt in England werden soll. „Der kleine Lord“ muss dazu aber erst einmal die harte Schale seines griesgrämigen Großvaters (Sir Alec Guinness) knacken. Unter der Regie von Jack Gold entstand 1980 ein Film, der einfach alles hat, was ein Weihnachtsfilm mitbringen muss: Kitsch, die Läuterung eines Griesgrams und ein Happy End unter dem Christbaum. 

Ihr wollt Euch nicht an feste Sendetermine halten? Wie wäre es mit Binge Watching an Weihnachten?Mit diesen Netflix-Serien macht Ihr die Feiertage zum Sofaerlebnis. 

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