Experten live im Studio 

„Aktenzeichen XY“: Opfer bekommt plötzlich ungewöhnliche Post - Die Spur führt in ein Krankenhaus

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Die aktuelle Ausgabe von „Aktenzeichen XY“ warnt vor fiesen Betrugsmaschen. (Symbolbild) 

Mit der Spezial-Ausgabe der TV-Sendung „Aktenzeichen XY“ warnt das ZDF vor fiesen Betrugsmaschen. Vor allem Cyber-Crime ist auf dem Vormarsch. 

  • Die aktuelle Ausgabe von „Aktenzeichen XY“ warnt vor fiesen Betrugsmaschen. 
  • Ein Rentner wird beispielsweise Opfer von Cyber-Crime
  • Experten verdeutlichen die Gefahr live im Studio. 

Ismaning - Während die seit vielen Jahren beliebte TV-Sendung „Aktenzeichen XY“ für gewöhnlich versucht, Verbrechen aufzuklären, beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der Kultsendung damit, Verbrechen vorzubeugen. So warnen Experten und Moderator Rudi Cerne* in der Sondersendung am Mittwoch „Vorsicht Betrug“ beispielsweise vor einer fiesen Masche durch Heiratsschwindler. Dabei wird deutlich, dass fast jeder Opfer einer solchen Betrugsmasche werden kann. Vor allem die Gefahr durch das Internet steige. 

„Aktenzeichen XY“: ZDF-Sendung berichtet über Schicksal von Identitätsklau-Opfer 

In einem Filmbeitrag* berichtet das ZDF am Mittwoch auch über das Schicksal des 60-jährigen Heinrich T. Wie Zuschauern dabei gezeigt wird, bekommt der Rentner zunächst ungewöhnliche Post zugestellt. So werden Schuhe, Skiausrüstung und große Mengen an Kleidung an die Adresse des Mannes geschickt. Im Briefkasten landen währenddessen Rechnungen von Hotlines, Banken und Krankenhäusern in Wuppertal, Bielefeld und Gütersloh. Sogar die Beantragung einer Eheurkunde und eine Rechnung für einen tschechischen Führerschein werden dem 60-Jährigen zugestellt. Doch Heinrich T. soll nichts davon selbst in Auftrag gegeben haben. 

„Aktenzeichen XY“: Rentner wird Opfer einer fiesen Betrugsmasche 

Schnell wird klar, dass die Identität des 60-Jährigen gestohlen worden sein muss. Heinrich T. hegt prompt den Verdacht, dass bei einem Aufenthalt im Krankenhaus sein Personalausweis unbemerkt fotografiert worden sein muss. Obwohl der 60-Jährige umgehend eine Anzeige bei der Polizei erstattet, muss Heinrich T. fortan beinahe täglich beweisen, nicht mit der gestohlenen Identität selbst eingekauft zu haben. 

Ganze zwei Jahre muss der Rentner weiterhin davon ausgehen, von einem Betrüger ausgenutzt zu werden. Im August 2019 dann die erleichternde Nachricht: die Polizei kann den Täter endlich fassen. Im Februar 2020 wird der Betrüger zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Um andere Personen vor dieser Betrugsmasche zu warnen, werden Rechtsanwalt Dr. Marc Maisch und Cem Karakaya von der Internationalen Polizei Vereinigung am Abend live im Studio weitere Details berichten. 

„Aktenzeichen XY“: In diesen Fällen erhoffte sich Ermittler in der Vergangenheit Hinweise 

Ein Wohnhaus in Regensburg (Bayern) ging nach einer Explosion in Flammen auf. Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ zeigte im Februar ein dramatisches Video.

Über zwei Jahre fehlte von Marvin jede Spur, im Dezember tauchte der 15-Jährige wieder auf. „Aktenzeichen XY“ berichtete kurz darauf erneut über den Fall.  

Wer hat Monica Byrne in Solingen ermordet? Im März 2010 wurde die Grundschullehrerin tot in ihrer Wohnung aufgefunden.

Der Mord an Sylvia D. schockiert auch 25 Jahre nach der Tat. Bei dem gesuchten Mann handelt es sich um einen mittelblonden Mann, der bei dem Überfall im Jahr 1993 etwa 20 bis 25 Jahre alt und von kräftiger Statur gewesen sein soll.

In der aktuellen Aktenzeichen-Ausgabe im März erhoffen sich Ermittler neue Hinweise in gleich zwei Cold Cases. Wer tötete einen Rentner aus Hamburg? Die 19-jährige Cornelia wurde ebenfalls Opfer eines Verbrechens. 

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