Dreharbeiten haben begonnen

Tukur macht den Murray: ein Tatort als „Murmeltier“-Remake

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Felix Murot (Ulrich Tukur) ist ein „Tatort“-Ermittler der besonderen Art. Das wird auch so bleiben.

Experimentierbühne „Tatort“: Keiner nutzt sie so waghalsig und kunstsinnig wie Ulrich Tukur.

Der 59-jährige Schauspieler, der bereits als er selbst seiner Ermittlerfigur Felix Murot begegnete („Tatort: Wer bin ich?“, 2015), plant schon den nächsten Streich, der die Traditionskrimireihe gründlich auf links drehen soll. Unter dem Arbeitstitel „Murot und das Murmeltier“ haben soeben in Frankfurt und Umgebung die Dreharbeiten zu einem „Tatort“ begonnen, der offenbar die Variation eines der großen Komödienklassiker Hollywoods ist: „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Wie Bill Murray im Kino-Vorbild aus dem Jahr 1993 durchlebt der Wiesbadener LKA-Mann Murot denselben Tag immer wieder aufs Neue: Er wird zu einem Banküberfall mit Geiselnahme gerufen, wird erschossen, wacht schweißgebadet zu Hause auf und wird zu einem Banküberfall mit Geiselnahme gerufen ... „Murot fürchtet um seinen Verstand“, heißt es folgerichtig in einer Ankündigung des Hessischen Rundfunks. Nicht dass die konservativeren „Tatort“-Fans wieder in großer Vielzahl um ihre Nerven fürchten. Ein Sendetermin für den surrealen Krimischwank steht indes noch nicht fest.

Ausgedacht hat sich das Ganze Dietrich Brüggemann, der auch Regie führt und seine Frau Anna für eine der Episodenhauptrollen besetzte. Außerdem zu sehen: Christian Ehrich, Daniel Zillmann, Jacob Matschenz sowie Barbara Philipp, die wieder Felix Murots Partnerin Magda Wächter spielt.

tsch

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