Der Krieg meiner Tochter - Fr. 22.04 - ARTE: 20.15 Uhr

Auf der Suche nach Identität

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Elodie (Pauline Burlet) will sich dem Dschihad in Syrien anschließen. In einem Abschiedsvideo begründet sie ihre Entscheidung und wirbt für den Islam.

Ein berührender Film über eine Mutter, deren Tochter in den Dschihad zieht.

Elodie (Pauline Burlet), die Tochter von Elisabeth (Astrid Whettnall), macht sich  nach Syrien auf, um im "Dschihad" zu kämpfen. Sie war ein ganz normales belgisches Mädchen, bis sie, wie sie es selbst sagt, zum Islam fand und sich radikalisierte. Ihre Mutter ist entsetzt, sie hatte keine Ahnung vom Doppelleben ihrer Tochter. ARTE zeigt die bewegende Erstausstrahlung von "Der Krieg meiner Tochter", der im Panorama der diesjährigen Berlinale lief.

Elisabeth kann nicht nachvollziehen, warum Elodie in einem fernen Land kämpfen sollte. Sie will die Hoffnung nicht aufgeben und macht sich allein auf den beschwerlichen Weg nach Syrien, um ihre Tochter zu finden.

Regisseur Rachid Bouchareb behandelt in "Der Krieg meiner Tochter" ein Thema von größter Aktualität. Bouchareb betrieb vor dem Dreh umfassende Recherchen zum Thema Dschihad und sprach mit Eltern, deren Kinder sich der islamistischen Terrororganisation IS angeschlossen hatten. Berührend und mit viel Feingefühl widmet er sich den Gefühlen der verzweifelten Mutter, die ihr Kind nicht mehr wiedererkennt.

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