Lockdown light

Sturm der Liebe: Gottesdienst-Spott - ARD-Star wütet gegen Corona-Regeln

Der „Lockdown light“ in Deutschland schränkt aktuell das Leben ein. Auf Instagram schießt „Sturm der Liebe“-Liebling Jennifer gegen die neuen Corona-Regeln.

München - Das Coronavirus versetzt seit Anfang des Jahres 2020 nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt in einen Ausnahmezustand. Seit Montag, 2. November, gilt bundesweit der „Lockdown light“ mit umfassenden Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens.

Bei Jennifer Siemann (30), die in der ARD-Seifenoper „Sturm der Liebe“ die Lucy Ehrlinger spielt, kommt die Schließung sämtlicher Konzert-, Theater- und Opernhäusern gar nicht gut an. Auf Instagram spottet der Fürstenhof-Star über das Coronavirus und übt sich in knallharter Gottesdienst-Kritik. nordbuzz.de hat die Details.

Seifenoper:Sturm der Liebe
Erstausstrahlung:26. September 2005
Jahr(e):seit 2005
Produktionsunternehmen:Bavaria Fernsehproduktion
Produktion:Bea Schmidt; Julia Bachmann
Titellied:Stay

Sturm der Liebe (ARD): Coronavirus lähmt Fernsehindustrie - knallharte Regeln am Fürstenhof-Set

Seit Anfang des Jahres 2020 hält das Coronavirus die Welt in Atmen. Beinahe monatlich entscheiden Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) und die Ministerpräsidenten der Länder über Lockdown-Regeln, Kontaktbeschränkungen, Hygiene- und Abstandsmaßnahmen und Reisebeschränkungen.

„Sturm der Liebe“-Schauspielerin Jennifer Siemann spottet über die neuen Corona-Regeln (nordbuzz.de-Montage).

Regeln, die auch die ARD-Seifenoper „Sturm der Liebe“ treffen. Kaum kündigte sich die erste Welle der Coronavirus-Pandemie an, wurde die gesamte Fürstenhof-Produktion zwischenzeitlich in eine Corona-Zwangspause geschickt. Kaum kehrten die Darsteller ans Bichlheim-Set zurück, wurden sie nicht nur auf das Virus getestet, sondern wurde zu Drehbeginn immer Fieber gemessen und das „Sturm der Liebe“-Drehbuch extra für die Hygiene- und Abstandsregeln umgeschrieben. Kussszenen und wilde Rangeleien standen eine ganze Zeit lang nicht mehr auf dem Plan. Die Schauspieler rund um Jennifer Siemann, Florian Frowein (32), der seiner Franzi bald das Ja-Wort gibt, und Konsorten mussten auf ihre Maskenbildner verzichten und sich selbst schminken und stylen.

Sturm der Liebe (ARD): Lockdown light - Lucy-Darstellerin mit Corona-Spott und Gottesdienst-Kritik

Seit Montag, 2. November, gilt bundesweit nun der Lockdown light“. Vor allem in der Gastronomie und unter Kulturschaffenden sorgte dieser neue Maßnahmen-Katalog für traurige Gesichter, Enttäuschung und jede Menge Wut im Bauch. So richtete Kultrocker Udo Lindenberg einen flammenden Appell an die Politik und bat um Unterstützung für die Kulturszene, wie 24hamburg.de* berichtet.

Eine von ihnen ist Jennifer Siemann, die in der ARD-Seifenoper „Sturm der Liebe“ Lucy Ehrlinger spielt. Im Netz machte der Fürstenhof-Star seinem Ärger über die Schließung von Konzert-, Theater- und Opernhäuser Luft.

„Ich habe gerade gelesen, dass man in die Kirche gehen darf, aber nicht zu einem Live-Auftritt, weil das wird ja alles abgesagt. Was ist aber, wenn ich mehr an Carolin Kebekus glaube als an Gott? Wenn Gottesdienste die einzigen Veranstaltungen jetzt im Winter sind, die erlaubt sind, will irgendjemand, der ganz oben alle wie Marionetten behandelt, dass wir alle gottgläubig werden. Vielleicht sogar Gott persönlich“, wütete die Lucy-Darstellerin auf Instagram. Sarkastisch schrieb Jennifer Siemann, die ihre Fans erst kürzlich mit ihrer Engelsstimme verzauberte, dazu „Pandemie by Gott???“ und ließ damit eine irre Corona-Theorie im Raum stehen.

Sturm der Liebe (ARD): Nach Corona-Spott - Lucy-Darstellerin Jennifer Siemann rudert zurück

Ein Scherz, der scheinbar nicht bei allen „Sturm der Liebe“-Fans und Fürstenhof-Liebhabern gut ankam. Nur einen Tag nach ihrem Corona-Spott und der Gottesdienst-Kritik ruderte Lucy-Darstellerin Jennifer Siemann auf Instagram zurück. Sie erklärte, dass sie selbst von ihren Eltern streng religiös erzogen wurde, aber mittlerweile nicht mehr viel vom Glauben an Gott halten würde: „An alle Gottgläubigen unter euch: Ihr dürft das nicht so ernst nehmen. Sonst entfolgt mir besser. Ich weiß, ich komme dafür in die Hölle und das ist okay. Ich glaube, ich habe viele Freunde da.“ Ob ihre Fans ihr diese Entschuldigung wohl abkaufen? // *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Christof Arnold/ARD & Pascoe Naturmedizin/picture alliance/dpa

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