Gnadenhof statt Fürstenhof

Sturm der Liebe (ARD): Trauriger Abschied – Amelie beschreitet neue Wege

Schwere Zeiten für Fans der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“. Der Fürstenhof trennt sich von Zuschauer-Liebling Amelie Limbach. Was sind die Hintergründe?

München – Der Wechsel ist und bleibt die Konstante bei „Sturm der Liebe“. Mal wieder verabschiedet sich ein Star der ARD-Telenovela vom Fürstenhof. Pferdepflegerin Amelie Limbach (verkörpert von Julia Gruber) macht sich vom Acker. Doch der Fan-Liebling verschwindet nicht sang- und klanglos, sondern bekommt einen gebührenden Abschied. Darauf kann sich die Seifenopern-Gemeinschaft freuen.

Seifenoper:Sturm der Liebe
Länge:50 Minuten
Jahr(e):seit 2005
Produktionsunternehmen:Bavaria Fiction
Produktion:Bea Schmidt, Julia Bachmann
Titellied:Stay

Sturm der Liebe (ARD): Fan-Liebling und Pferdemädchen – Amelie Limbach punktet mit Tierliebe

Amelie Limbach kann als waschechtes Pferdemädchen bezeichnet werden. Die Blondine hat ihre große Passion zum Beruf gemacht und arbeitet als Pferdepflegerin. Ob Fohlen, Hengste oder Stuten – wird mit den Hufen gescharrt, ist Amelie zur Stelle. Ihr treuester Begleiter ist ihr Pferd Umberto, das sie in einem Akt der Nächstenliebe vor dem grausamen Tod durch den Schlachter gerettet hat. Doch kann sie nicht nur mit Tieren umgehen.

„Sturm der Liebe“-Star Amelie Limbach verlässt den Fürstenhof. Wo zieht es sie hin? (nordbuzz.de-Montage)

In Tim hat sie eine starke Schulter gefunden, einen Mann, mit dem sie Pferde stehlen kann. Durch ihn hat Amelie ihre Faszination fürs Poloreiten entdeckt. Da beide einen starken Willen haben, kann es gelegentlich aber auch mal krachen. Was sich liebt, das neckt sich – ein ungeschriebenes Gesetz. Das spricht aber auch für die Charakterstärke Amelies, deren größte Maxime es ist, anerkannt und respektiert zu werden. Dafür arbeitet sie hart und ist sich für nichts zu schade. Ihre Zukunft sieht sie aber nicht mehr am Fürstenhof. Goodbye, „Sturm der Liebe“. Aber warum eigentlich?

Sturm der Liebe (ARD): Lottogewinn für Amelie – doch wo ist ihre Brieftasche?

Jetzt mal der Reihe nach. Die Pferdenärrin müsste eigentlich unendlich glücklich sein. Schließlich hat Amelie im Lotto gewonnen. Blöd nur, dass auf einmal ihr Geldbeutel inklusive des Scheins verschwunden ist. Das persönliche Drama für den „Sturm der Liebe“-Star ist somit perfekt. Während Limbach am Rande der Verzweiflung ist, naht die Rettung in Form von Hildegard Sonnbichler. Die Grazie im gesetzten Alter wird im Wald fündig, das Portmonee von Amelie ist wieder da.

Doch was fehlt? Na klar, der Schein zum Lottogewinn. Chapeau, liebe Drehbuchschreiber. Doch der Fürstenhof wäre nicht der Fürstenhof, wenn nicht noch ein glückliches Ende der Story um die Ecke kommen würde. So ist es am extrovertierten Sportstudenten Max, den Lottoschein zu entdecken. Dieser klebt an der Kühlschranktür. Ja, das Leben kann manchmal so leicht sein. Problem also gelöst? Nicht ganz, denn was soll Amelie eigentlich mit ihrem Gewinn machen?

Sturm der Liebe (ARD): Gnadenhof statt Fürstenhof? Amelie verlässt Telenovela

Guter Rat ist bekanntlich teuer, vermeiden will sie die Steuer. Wie es das „Sturm der Liebe“-Schicksal so will, kommt Amelie zwangsläufig eine Idee. Der tierliebe Telenovela-Star ist kurz zuvor nämlich außer sich, da sie einen Esel in Not nicht in einer Box am Fürstenhof unterbringen darf. Unerhört. Das führt zu Amelies sofortiger Kündigung. Konsequente Entscheidung. Zufälligerweise bekommt die Pferdepflüsterin Wind davon, dass der Gnadenhof, von dem der Esel stammt, zwangsversteigert werden soll.

Doch nicht mit Amelie. Mit ihrem Lottogewinn im Rücken nimmt die Blondine all ihren Mut zusammen und bietet einfach mit. Kurz darauf ist zu sehen, wie sie ihre Koffer packt. Hat sie den Gnadenhof ersteigert? Die Auflösung zeigt die ARD am Freitag, 5. Februar, ab 15:10 Uhr. Übrigens: Auch Amelie-Darstellerin Julia Gruber hat ein großes Herz für Tiere. Die Schauspielerin engagiert sich privat für den Gnadenhof Chiemgau. Hier gehen Rolle und Realität also Hand in Hand. Stark!

Rubriklistenbild: © Christof Arnold/ARD & Andrea Warnecke/dpa & Ursula Düren/dpa

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