„Die Wollnys“

Strenges Regiment beim Homeschooling: Die Wollnys in Zeiten von Corona

Mama Silvia führt ein strenges Regiment: Für Enkelin Celina und die Töchter Estefania und Loredana (von links) ist das Homeschooling kein Zuckerschlecken. In der zwölften Staffel "Die Wollnys" (Mittwoch, 21. Oktober, 20.15 Uhr, RTLZWEI) kämpft die Großfamilie mit allerlei Schwierigkeiten des Corona-Shutdowns.
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Mama Silvia führt ein strenges Regiment: Für Enkelin Celina und die Töchter Estefania und Loredana (von links) ist das Homeschooling kein Zuckerschlecken. In der zwölften Staffel „Die Wollnys“ (Mittwoch, 21. Oktober, 20.15 Uhr, RTLZWEI) kämpft die Großfamilie mit allerlei Schwierigkeiten des Corona-Shutdowns.

In Zeiten des harten Corona-Shutdowns im Frühjahr wurden Millionen Eltern in Deutschland zu Aushilfs-Lehrern.

Aufgrund der landesweit geschlossenen Schulen sollten die Kinder per Homeschooling unterrichtet werden. Von diesem Chaos war auch die wohl berühmteste Fernsehfamilie des Landes betroffen: Der Start der zwölften Staffel „Die Wollnys - eine schrecklich große Familie“ (Mittwoch, 21. Oktober 2020, 20.15 Uhr, RTLZWEI) steht ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und was die Problematik Homeschooling angeht, hat Löwen-Mama Silvia offenbar recht strenge Ansichten in Sachen Disziplin. Was passiert, wenn die Kinder nicht spuren? „Die Bestrafung ist, dass ihr mit der Zahnbürste das Treppenhaus putzen dürft“, kündigt Silvia gegenüber ihren Töchtern Loredana und Estefania an.

Gegessen wird schon mal überhaupt nicht während des Unterrichts. Als die hungrige Loredana einen Apfel auspackt, fährt Silvia sie regelrecht an. „Wir sind hier mitten im Unterricht, tu den Apfel an Seite. Sag mal, spinnst du, oder was?“ In der Schule werde schließlich auch nicht gegessen, und es sei gerade keine Pause. Wobei die 55-Jährige nicht immer Schul-Maßstäbe ansetzt, sondern gerne etwas strengere Unterrichts-Regeln einführt und „keine Widerworte“ duldet. Schließlich hat sie klare Vorstellungen davon, wie ihre Aufgabe in Sachen Homeschooling auszusehen hat: „Es geht darum, dass jemand dabei ist und die Kinder ein bisschen unter Kontrolle hat, damit die nicht mit ihren Handys rumzwitschern.“

Inhaltlich ist ihre Hilfe ohnehin überschaubar. „Ich verstehe jetzt nicht alles, was die da machen“, gibt das Oberhaupt der Großfamilie zu. Mit Estefanias Eröffnungsbilanz kann sie dementsprechend wenig anfangen. Für sie steht Ordnung an erster Stelle. „Ich mache mir jetzt hier gleich eine Liste und dann kriegt ihr Tadel“, kündigt sie bedrohlich an. Trotz der deutlichen Worte kommt die Nachricht bei ihren Töchtern offenbar nicht ganz so an, wie Silvia sich das vorstellt. „Ich weiß, dass sie das ernst meint, aber ich kann es trotzdem nicht so ernst nehmen“, sagt Estefania zum Disziplin-Wahn ihrer Mutter. Man kann dem Mädchen nur wünschen, dass es diese Aussage nicht bereut, wenn sie das Treppenhaus mit der Zahnbürste reinigen muss.

Ob das während des Shutdowns - die Familie lebt im zu Beginn der Krise besonders betroffenen Kreis Heinsberg - überhaupt das größte Problem ist, wenn 14 Menschen unter einem Dach wohnen? Bei den Wollnys in Ratheim wurde dementsprechend gehamstert. Auch die ganz gewöhnlichen Streits der Großfamilie kommen natürlich nicht zu kurz, in der ersten Doppelfolge dreht sich alles um neue Kinderzimmer.

teleschau

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