Paukenschlag: ProSieben mit dicken Show-Überraschungen

Henssler macht den Raab, und Raab macht etwas Neues

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Stefan Raab, der sich Ende 2015 von der großen Show-Bühne verabschiedete, produziert bald wieder eine eigene Sendung.

Ein Paukenschlag: Stefan Raab produziert mit „Das Ding des Jahres“ eine neue Show auf ProSieben. Indes übernimmt TV-Koch Steffen Henssler Raabs altes Format „Schlag den Raab“.

Eine dicke Doppelmeldung aus Köln: Stefan Raab kehrt nach seinem Ausstieg von der Showbühne 2015 zu ProSieben zurück, während TV-Koch Steffen Henssler Raabs altes Erfolgsformat „Schlag den Raab“ unter neuem Titel übernimmt. „Schlag den Henssler“ soll die für September angekündigte neue Show heißen - und das Konzept des Klassikers Eins zu Eins übernehmen. Die Comeback-Wünsche des Publikums würden damit erfüllt, so ProSieben-Chef Daniel Rosemann, mit Henssler habe man den „sympathischen und zugleich willensstarken Spieler, der sich jeder Herausforderung stellt“ gefunden. Die neue Show von Stefan Raab namens „Das Ding des Jahres“, bei der der einstige „TV Total“-Moderator allerdings nur als Produzent fungiert, lässt indes Erfinder und Entwickler in Duellen gegeneinander antreten.

Die Sieger des Ideen-Wettbewerbs in der neuen Raab-Show erhalten 2,5 Millionen Euro, um ihre Erfindung in den Medien zu bewerben, teilte ProSieben in Köln mit. Premiere feiern soll die Sendung im ersten Halbjahr 2018. Moderieren werde er selbst nicht, ließ Raab beim TV-Branchentreffen „Screenforce Days“ am Mittwoch wissen.

2015 hatte der heute 50-Jährige seine Laufbahn vor der Kamera beendet. Die Rede von einem „Comeback“ unterband der Entertainer allerdings: „Ich bleibe meinem Entschluss treu. Das ist also nicht das TV-Comeback des Jahres“. Wer die von ihm produzierte Sendung präsentiert, verriet Raab allerdings nicht. Der geheimnisvolle Moderator der Reihe befände sich zur Zeit auf einer Trekking-Tour in Nepal ...

Steffen Henssler, der sich in seiner Koch-Sendung „Grill den Henssler“ bereits gern mit Gästen anlegte, freut sich schon auf seine Rolle als Raab-Nachfolger: „Das Kochen entfällt zwar nun komplett. Aber ich habe ja noch mein Restaurant und meine Kochschule. Da kann ich mich jederzeit austoben.“

Auf seiner Facebook-Seite übte der 44-Jährige Provokateur auf seine Art Understatement: Mit einem Smiley und einem einfachen „Ahoi“ postete Henssler das der alten Raab-Sendung nachempfundene Logo für „Schlag den Henssler“. Auf der bereits registrierten Website www.schlag-den-henssler.de können sich potenzielle Kandidaten für die TV-Show bereits online durch die Beantwortung von Quizfragen bewerben.

Kommentare und Stellungnahmen ließen nicht lange auf sich warten. Auf den Punkt brachte es einmal mehr Moderator Frank Buschmann: „Da will man einmal in die Sommerpause gehen und dann das“, schrieb er salopp auf Facebook. „Sitze auf dem Radergometer und falle fast runter, weil alle vom Comeback von Stefan Raab schreiben. Ok, das klicke ich alles an, will wissen, wann er wieder sein Unwesen auf der Mattscheibe treiben wird. Wird er aber gar nicht... Wie die Lemminge gehen alle ab und vergessen, dass es die Figur Raab im TV nicht wieder geben wird.“ Dennoch „hoffe und glaube“ er, schreibt Buschmann, dass Raab „wieder Schwung in die Fernsehlandschaft bringen“ werde. „Ideen und Verrücktheit hatte er immer genug. Ich drücke die Daumen, dass die Zuschauer ihn nicht nur als verrückten Entertainer vermisst haben! Er wird darauf achten, dass seine Ideen auch umgesetzt werden. Ich bin sehr gespannt!“

tsch

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