Quizsendung in der ARD

"Quizduell" im Ersten: Kandidaten gegen App-Nutzer im Kampf um Wissens-Punkte

Mit "Quizduell" moderiert Jörg Pilawa eine weitere Quizshow in seiner Karriere. Der Unterschied: Hier treten die Kandidaten gegen App-Nutzer an.

  • Jörg Pilawa moderiert "Quizduell" im Ersten
  • In der Fernsehshow treten Kandidaten gegen App-Nutzer an
  • Seit 2015 gibt es zusätzlich die Variante "Quizduell-Olymp"

Hamburg - Dass Jörg Pilawa Quizsendungen moderieren kann, ist wirklich nichts Neues. Bereits seit unzähligen Jahren raten nicht nur Kandidaten, sondern auch die Zuschauer in ihrem heimischen Wohnzimmer mit, wenn der Fernsehmoderator mit seiner neusten Quizsendung auf Sendung geht. Seit Mai 2014 läuft das "Quizduell" werktags um 18 Uhr im Ersten. Dabei wechselt sich die Quizsendung mit den Sendungen "Wer weiß denn sowas" und "Gefragt - Gejagt" ab. Moderiert wird sie von keinem geringerem als demQuizduell-Master höchstpersönlich: Jörg Pilawa

"Quizduell" im Ersten: Fröhliches Mitraten bei Jörg Pilawa

In der klassischen Variante vom "Quizduell" treten live zwei prominente Kandidaten im Studio gegen die App-Nutzer an.  Diese werden vor Ort von einem "Teamkapitän" vertreten, der stellvertretend für die App-Nutzer in ganz Deutschland steht, die sich für die Sendung angemeldet haben. Es folgen Fragen in den Kategorien Tagesschau, die 70er/80er/90er, Adel, Mode, Brisant aus dem Leben,  Deutschland und Europa.

Die Antwortmöglichkeit, die von den meisten App-Nutzern gewählt wurde, gilt als Antwort der App-Nutzer. Daraufhin beantworten das Studioteam und der Teamkapitän dieselbe Frage und am Ende verkündet der Teamkapitän, welche Antwort für Team Deutschland beim "Quizduell" im Ersten eingeloggt werden soll. 

"Quizduell"-Fans können sich die App im Appstore für Android und iOS herunterladen und fleißig mitraten oder gegen Freunde antreten und dabei ihr eigenes Wissen auf die Probe stellen.

„Quizduell“ im Ersten: In der ARD-Show können bis zu 5.000 Euro gewonnen werden

Die zwei Kandidaten vor Ort haben die Möglichkeit,zweimal einen Joker während des "Quizduells" einzusetzen. Ihnen wird dann automatisch für eine Frage die Antwort des Studiopublikums angezeigt. Pro Frage wird beim "Quizduell" im Ersten ein gewisser Geldwert vergeben, der dann im Gewinntopf der Teams landet. Beantwortet nur ein Team die Frage richtig, erhält sie den gesamten Geldwert. Wenn aber beide Teams die richtige Antwort geben, wird der Geldwert gerecht aufgeteilt.

Im Finale spielt der Teamkapitän von Team Deutschland gegen ein Mitglied des Kandidatenteams. Gewinnt Team Deutschland über 5.000 Euro, so wird der erspielte Geldbetrag unter zehn ausgelosten App-Nutzern aufgeteilt und der Teamkapitän erhält die restliche Gewinnsumme. Sollte das Team Deutschland beim „Quizduell“ unter 5.000 Euro gewinnen, geht der Teamkapitän leer aus. 

Sobald jedoch das Kandidatenteam beim "Quizduell" mit Moderator Jörg Pilawa gewinnt, so wird ihre Gewinnsumme für den guten Zweck gespendet

"Quizduell" im Ersten: Promis gegen Expertenteam

Seit Oktober 2015 gibt es zusätzlich noch die Variante "Quizduell-Olymp" mit Fernsehmoderator Jörg Pilawa. Hier treten die prominenten Kandidaten nicht wie gewohnt gegen die App-Nutzer an, sondern gegen ein Team aus absoluten Experten, die das Team Deutschland in der ARD-Show ersetzen. 

Gespielt wird beim „Quizduell-Olymp“ um einen Gesamtbetrag von 10.000 Euro. In der ersten Runde entscheidet das Expertenteam, aus welcher Kategorie die Frage gestellt werden soll, die prominenten Kandidaten entscheiden allerdings darüber, gegen welchen Experten sie antreten wollen. Im Wechsel entscheiden dann Experten und Promis über die Kategorien, bis sie 18 Fragen gespielt haben. 

„Quizduell“ im Ersten: Wenn die Prominenten gewinnen, wird das Geld gespendet

Im „Quizduell“-Finale treten die Promis gegen einen ausgelosten Experten an. Jeder erhält so viele Fragen, wie er in der Runde vorher richtig beantwortet hat. Wer nun die meisten Fragen richtig beantwortet, gewinnt die gesamte Gewinnsumme. Sobald die Prominenten gewinnen, wird der entsprechenden Betrag gespendet. Gewinnen die Experten, wird die Summe wieder auf zehn ausgeloste App-Nutzer verteilt. In den vergangenen Jahren waren beim „Quizduell“ unter anderem dabei: Boris Becker, Frank Buschmann, Verona Pooth, Mirja Boes, Dieter Nuhr, Henry Maske und Barbara Becker.

"Quizduell" im Ersten: Besonderheiten der Quizshow mit Jörg Pilawa

Da das "Quizduell" mit Jörg Pilawa auf eine funktionierende App eingewiesen ist, ist es kein Wunder, dass es in der Quizshow immer mal wieder zutechnischen Ausfällen kam.  Immer mal wieder vielen die Geräte aus, sodass das Studioteam stellvertretend für die App-Nutzer gegen die Kandidaten antreten mussten. Darüberhinaus sprangen immer mal wieder Promis ein, um die Fragen anstelle der Studioteams zu beantworten. So beantwortete nicht nur der Verbotene Liebe-Cast, sondern auch Comedian Bernhard Hoecker die gestellten Fragen. 

Im Mai 2014 gab es dann schon das erste Promispezial vom "Quizduell" im Ersten. Mit dabei waren unter anderem Nazan Eckes, Steffen Hallaschka und Franziska Kuppe. Auch wenn es in den darauffolgenden Staffeln immer wieder Promispezials beim "Quizduell" gab, so lief "Quizduell-Olymp" dem Promispezial den Rang ab. 

„Quizduell“ im Ersten: Seit 2015 gibt es die beliebte App zur ARD-Show

2015 wurde die neue App "Quizduell" in die Show eingeführt. Jörg Pilawa und Oliver Pocher wetteten um die Funktionalität der App. Da diese in der Show jedoch einwandfrei funktionierte, musste sich Oliver Pocher in der nächsten "Quizduell"-Folge die Haare von Udo Walz färben lassen. Im März 2015 sendete das Erste dann einDeutschlandspezial vom "Quizduell" mit Jörg Pilawa, in dem 16 Moderatoren aus den verschiedenen ARD-Regionalmagazinen der Bundesländer gegen Team Deutschland antraten. Gestellt wurden Fragen mit regionalem Hintergrund der 16 Bundesländer. Auch während der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gab es drei Spezialausgaben vom "Quizduell". Zu den normalen Frage-Kategorien gab es nun die Kategorie "WM spezial" zum Auswählen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Uwe Ernst/ARD/Uwe Ernst/brand new media/obs

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