„Ziemlich beste Freunde“-Duo inszeniert ARTE-Serie

Psychotherapie nach Pariser Terroranschlägen

Viele französische Stars zieren die Serie "In Therapie" (von links): Mélanie Thierry, Reda Kateb, Frédéric Pierrot, Clémence Poésy ("Fleur Delacour" in den Harry-Potter-Filmen), Ex-Bondgirl Carole Bouquet, Pio Marmaï und Céleste Brunnquell. Buch und Regie stammen vom "Ziemlich beste Freunde"-Erfolgsduo Olivier Nakache und Éric Toledano.
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Viele französische Stars zieren die Serie „In Therapie“ (von links): Mélanie Thierry, Reda Kateb, Frédéric Pierrot, Clémence Poésy („Fleur Delacour“ in den Harry-Potter-Filmen), Ex-Bondgirl Carole Bouquet, Pio Marmaï und Céleste Brunnquell. Buch und Regie stammen vom „Ziemlich beste Freunde“-Erfolgsduo Olivier Nakache und Éric Toledano.

Die Serie „In Therapie“ zeigt einen Pariser Psychoanalytiker (Frédéric Pierrot, „The Returned“) bei seinen Therapie-Sitzungen kurz nach den Pariser Terroranschlägen vom 13.

November 2015. Dabei greift das prominente Filmemacher-Duo Olivier Nakache und Éric Toledano - Autoren und Regisseure des französischen Mega-Blockbusters „Ziemlich beste Freunde“ - auf ein bereits oft kopiertes Serienkonzept zurück. Erfunden wurde es in Form der vielfach ausgezeichneten israelischen Serie „Be Tipul“ (2005), in der ein Psychotherapeut verschiedenen Patienten im Wochenrhythmus wieder begegnet. Dabei wird pro Folge in der Regel auch nur eine kammerspielartige Begegnung mit einem Patienten in Szene gesetzt. Berühmt wurde auch die amerikanische HBO-Adaption des Konzeptes, die Serie „In Treatment“ mit Gabriel Byrne als Therapeuten, deren drei Staffeln über Sky Atlantic abrufbar sind.

Die „Ziemlich beste Freunde“-Macher lassen nun - in 35 Folgen à 26 Minuten bei ARTE - eine Chirurgin mit akutem Liebeskummer, einen traumatisierten Beamten der Such- und Eingreifbrigaden (BRI), ein Paar in der Krise sowie eine suizidgefährdete Jugendliche den Therapeuten aufsuchen. Dann unterzieht sich der Protagonist mithilfe einer Fachkollegin selbst einer Analyse. Das spektakuläre Kammerspiel mit hochkarätiger Besetzung soll ab Ende Januar 2021 über die ARTE-Mediathek abrufbar sein und ab Anfang Februar linear ausgestrahlt werden. Das Sendekonzept sieht vor, im Wochenrhythmus jeweils fünf Folgen am Stück auszustrahlen, sodass der Zuschauer in jeder „Sitzung“ jeden der vier Patienten inklusive Seelenklempner wieder trifft. „Be Tipul“, das israelische Original, soll übrigens ab Mitte 2021, ebenfalls über die ARTE-Mediathek abrufbar sein.

teleschau

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