Ab 12. Juli im Pay-TV

Priester-Krimi-Serie „Culpa“ feiert in Berlin Premiere

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Stipe Erceg übernimmt in der Mini-Serie „Culpa - Niemand ist ohne Schuld“ die Hauptrolle eines Priesters, der Verbrechen verhindert.

„Jedes Verbrechen ist eine Sünde, aber nicht jede Sünde ein Verbrechen“: Mit diesem Satz beginnt die deutsche Mini-Serie „Culpa - Niemand ist ohne Schuld“, die nun am Original-Drehort in Berlin unter Moderation von Max Moor Premiere feierte.

In der atmosphärisch illuminierten Zionskirche sahen Medienvertreter und prominente Gäste zwei Episoden des düsteren Krimi-Dramas, das ab Mittwoch, 12. Juli (20.13 Uhr), auf dem Pay-TV-Sender 13th Street ausgestrahlt wird.

„Es ist schon ziemlich abgefahren, weil man als Zuschauer in dem Raum sitzt, wo auch der Großteil der Serie stattgefunden hat“, freute sich Hauptdarsteller Stipe Erceg („Honigfrauen“). Der 42-jährige gläubige Katholik verkörpert in dem laut Ankündigung „Krimi der etwas anderen Art“ einen Priester, dem in jeder Folge ein geplantes Verbrechen gestanden wird. Aufgrund des Beichtgeheimnisses versucht er die Taten auf seine Weise zu verhindern.

In einer Art Kammerspiel finden die meisten Szenen der von NBCUniversal produzierten vierteiligen Serie entsprechend im Beichtstuhl der berühmten Kirche statt. „Es ist ein universelles Thema, mit dem sich jeder identifizieren kann“, bemerkte Schauspieler Ludwig Trepte, der in einer Episode einen BND-Mitarbeiter spielt, der den Priester auf einen bevorstehenden Auftragsmord hinweist.

In einer weiteren Folge übernimmt „Tatort“-Gesicht Barbara Philipp die Rolle einer Psychopathin, die sich vom Priester Absolution für den Mord an einer Frau erhofft, die sie und ihr Mann im Keller gefangen halten. Bei der „Culpa“-Premiere brachte die 51-Jährige eine Intention der von Regisseur Jano Ben Chaabaneauf („Circus Halligalli“) realisierten Serie auf den Punkt: „Es gibt auch einen neuen Blick auf die Beichte und vielleicht auch auf moderne Pfarrer wie ihn“.

tsch

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