The Invitation

Ein paar Leichen zum Dessert

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Der Abend gestaltet sich nicht so, wie Eden (Tammy Blanchard) es sich vorgestellt hatte.

Es gibt Einladungen, denen man besser nicht folgt - wie etwa jene in dem US-Psychothriller "The Invitation".

Wenn im Film zum Dinner geladen wird, geht es am Ende erfahrungsgemäß nur selten ums Essen. Das ist bei der Heimkino-Premiere "The Invitation" (2015), die einen ziemlich unappetitlichen Verlauf nimmt, nicht anders. Mit überschaubaren Mitteln inszenierte die amerikanische Indie-Regisseurin Karyn Kusama ("Aeon Flux") einen Psychothriller, bei dem die Betonung vor allem auf "Psycho" liegt.

Echte Lust hatte Will (Logan Marhsall-Green) auf diesen Abend von vornherein nicht: Seine Ex-Frau Eden (Tammy Blanchard) und ihr neuer Mann David (Michiel Huisman) haben Will und einige Freunde von früher zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Die Stimmung ist angespannt, die Gastgeber verhalten sich seltsam. Als die beiden begeistert erklären, dass sie nun einer Sekte angehören und ihre Gäste gerne "bekehren" möchten, ist Will der Hunger endgültig vergangen.

Der Abend nimmt bald schon einen verstörenden Verlauf, denn mit einem "Nein, danke" wollen sich Eden und David nicht zufriedengeben. Alle sind gereizt, auf kleine Zankereien folgen handfeste Auseinandersetzungen - was das Aufbauen von Spannung angeht, leistet Kusama hier richtig gute Arbeit. Thriller-Fans jedenfalls werden, sofern sie über armselige Dialoge und manchen schauspielerischen Ausfall hinwegsehen können, einigen Spaß an diesem B-Movie haben.

Erhältlich als DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand.

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