„Pocher und Papa auf Reisen“

Oliver Pocher (RTL) blutüberströmt im Krankenhaus - Jagdausflug endet mit schlimmer Platzwunde

Oliver Pocher und Papa Gerd verschlägt es in der TV-Show „Pocher und Papa auf Reisen“ nach Amerika. Bei einem Jagdunfall wird der Comedian schwer verletzt.

  • Oliver Pocher und Vater Gerd reisen in der TV-Show „Pocher und Papa auf Reisen" nach Amerika.
  • Die beiden verstehen sich nicht immer besonders gut. Streitpunkt: Die Zeugen Jehovas.
  • Bei einem üblen Jagdunfall verletzt sich RTL-Star Oliver Pocher so schwer, dass ihm sein Papa im Krankenhaus die Hand halten muss.

Hannover/Amerika - Comedian Oliver Pocher (42) aus Hannover ist bekannt dafür, dass er sich für nichts zu schade ist. Nach der Devise „Probieren geht über studieren“ stürzt er sich gemeinsam mit seinem Daddy Gerd (70) in der TV-Show „Pocher und Papa auf Reisen“ von einem Abenteuer ins nächste. Und weil der RTL-Komiker nichts unversucht lässt seinen Vater aus der Reserve zu locken und ihn zu schockieren, werden auf dem Trip die waghalsigsten Aktionen angesteuert. Sohnemann Pocher hält sich für einen harten Mann und versucht dieses Image in Folge zwei der Sendung auch fleißig gegenüber Papa Gerd aufrechtzuerhalten. Doch in Amerika kommt es hart auf hart und Oli wird bei einem Jagdunfall so schwer verletzt, dass sein Daddy ihm bei einem schockierend blutigen Krankenhausaufenthalt die Hand halten muss.

Geboren:18. Februar 1978 (Alter 42 Jahre), Hannover
Größe: 1,70 Meter
Kinder:Nayla Alessandra Pocher, Elian Pocher, Emanuel Pocher
Ehepartnerinnen:Amira Pocher (verh. 2019), Alessandra Meyer-Wölden (verh. 2010–2014)
Eltern:Gerhard Pocher, Jutta Pocher
Filme und Fernsehsendungen:Pocher - gefährlich ehrlich!, Pocher und Papa auf Reisen, TV total

Oliver Pocher (RTL): Der Streit mit Papa Gerd über die Zeugen Jehovas geht in Runde zwei

Nach den Abenteuern in Thailand verschlägt es das Pocher-Duo jetzt nach Amerika. Oliver Pocher hatte bereits dort alles versucht, um seinen Vater zu provozieren und ihn vor scheinbar unlösbare Aufgaben zu stellen. Am Ende kam es zu einem krassen Religions-Streit zwischen den beiden, wie nordbuzz.de berichtet. Der Grund: der RTL-Komiker forderte seinen streng gläubigen Daddy, der den Zeugen Jehovas angehört, dazu auf, in einem buddhistischem Kloster zu übernachten. Da platze Gerd der Kragen und er ließ seinen Sohnemann nach einer hitzigen Diskussion im Regen stehen.

Dieser Streitpunkt zwischen Vater und Sohn schien sich auch in Folge zwei der TV-Show „Pocher und Papa auf Reisen“ einfach nicht in Luft auflösen zu wollen. So sträubte sich Gerd beispielsweise bei einem Treffen mit echten Rednecks auf Bierdosen zu schießen. Wer nicht weiß was Rednecks sind, für den hatte Oli auch gleich eine Definition am Start: „Rednecks sind Pick-up-Truck fahrende etwas rustikaler denkende Amis mit Schrotflinten unterm Sitz“. Zwar war sich Papa-Pocher über die lockeren Waffengesetze in Amerika bewusst, doch selbst mit einem Gewehr zu schießen, das folge nicht den Regeln seiner Religion. Da hatte er ja wieder einen wunden Punkt bei seinem Sohn getroffen, denn der reagierte auf die Ablehnung seines Vaters dann auch gleich relativ angepisst: „Ja, ich weiß, du fasst keine Waffe an. Jehova hat das gesagt“. Und schon waren die beiden wieder beim altbekannten Zeugen-Jehovas-Problem. Wie der RTL-Comedian schon in Thailand deutlich machte, lehnt er die Religion seines Vaters deutlich ab: „Die Argumentationsweise ist immer von Grund aus dümmlich“, sagte er. Was Oli auch nicht mag: Influencer. Seine größte Feindin ist Anne Wünsche. Die holte erst letztens zum Gegenschlag aus.

Oliver Pocher konnte es bei einem Jagdausflug nicht übers Herz bringen, ein Tier zu erschießen (Foto-Montage).

Zwar hatte niemand gesagt, dass Gerd jemanden erschießen sollte - nicht einmal die Bierdose -, doch das war eine Nummer zu viel für den 70-jährigen Buchhalter: „Ich bin auch nicht zum Militär gegangen und habe da verweigert, weil ich schon damals nicht verstanden habe, warum Menschen sich gegenseitig umschießen“, sagte der Pocher-Papa vor den RTL-Kameras. Oli wollte sich aber nicht den Spaß verderben lassen, schließlich könnten die beiden auf der Reise nicht nur Tiere streicheln und einfach so durch die Gegend fahren. „Es ist einfach anstrengend, weil man dann auch immer so Grundsatzdiskussionen führen könnte“, beschrieb der Comedian aus Hannover die angespannte Situation. Oliver Pocher sei, wie er sagte, zwar selbst kein Waffenfan, aber in Amerika sei das eben so und dann könne man es ja schließlich auch ausprobieren. Und so ballerte er „mit einem mulmigen Gefühl im Magen“ fleißig los.

Oliver Pocher (RTL) verliert die Kontrolle über das Jagdgewehr und zieht sich üble Platzwunde zu

Hätte Oli bloß auch am nächsten Tag auf sein Bauchgefühl in Bezug auf den Waffengebrauch gehört. Die Rednecks luden Vater und Sohn zu einer Waldjagd ein, bei der sowohl der RTL-Star als auch sein Papa Gefallen daran finden sollten, Tiere zu erlegen. Doch für Oliver Pocher ging der Ausflug ganz und gar nicht gut aus. Am Ende landete er nämlich mit einer krassen Platzwunde im Krankenhaus. Seine Verletzung war so schwer, dass er sogar genäht werden musste. Da hatte wohl auch seine Frau Amira ordentlich Angst um ihren Schatzi, schließlich erwarten die beiden derzeit Baby Nummer zwei.

Aber alles auf Anfang: Für Gerd war bereits als er das Wort „hunting“ (übersetzt: schießen) hörte klar, „das werde ich nicht machen“. Doch ganz nach Oliver Pochers Devise „Probieren geht über studieren“ musste dieser es natürlich austesten. Bei einer kurzen Einführung durch die Rednecks wurde dem Komiker aus Hannover sogar noch erklärt, dass er die Waffe aufgrund des harten Rückstoßes an die Schulter halten müsse. „Hier hätte ich mal genauer hinhören sollen, aber das Adrenalin verstopft sowohl die Ohren als auch den Verstand“, sagte Oli. Das aufpassen wirklich besser gewesen wäre, sollte er in wenigen Minuten am eigenen Leib erfahren. Doch zuvor funkte Papa Gerd noch einmal mit seiner Zeugen-Jehovas-Predigt dazwischen und quasselte einen der Rednacks mit seinen Überzeugungen zu. Da konnte sich sein Sohn auch einen bösen zweideutigen Witz nicht verkneifen. Falls es seinem Vater zu heikel werden sollte, könne er ja später auf den „Wachturm“ gehen, meinte Oli und deutete mit einem hämischen Grinsen auf einen Hochsitz. Gemeint hat er damit natürlich die gleichnamige, religiöse Zeitung der Zeugen Jehovas. Ob Papa Gerd auch in Olis Late-Night-Show „Pocher - gefährlich ehrlich!“ eingebunden wird? Die geht nämlich jetzt in die Verlängerung.

Immer dann, wenn Aktionen zu gefährlich werden und Oliver Pocher sich trotz Warnung in Gefahr begibt, muss er einmal in die RTL-Kameras sagen, dass er die Warnung ignoriere und dies aus freien Stücken tue. Auch ein Schuss mit einer solch großen Waffe, mit der er in Amerika ein Tier töten sollte, zählte zu dieser Abmachung. Fünf Minuten, nachdem er das gesagt hatte, kam es zu einem Blutbad, wie nordbuzz.de berichtet. Als der Komiker die Waffe anlegte, war auch Gerd „ganz mulmig“ zumute. Und dann passierte es: Oli verlor aufgrund des enormen Rückstoßes die Kontrolle über das Gewehr und das Fernrohr traf in mit voller Härte im Gesicht. Er sackte vor Schmerz zusammen und das Blut floss nur so in Strömen. Das Ergebnis seiner Aktion: Eine krasse Platzwunde zwischen seinen Augen. „Wir waren alle geschockt!“, meinte Papa Gerd besorgt.

Oliver Pocher (RTL): Bei einem blutigen Krankenhausbesuch stimmt Papa Gerd einen Song zur Beruhigung an

Es ging kein Weg daran vorbei, Comedian Oliver Pocher musste ins Krankenhaus und in der Notaufnahme medizinisch versorgt werden. Bei Papa-Pocher kamen direkt die Vatergefühle hoch. Es war schwer für ihn seinen Oli so leiden zu sehen. Kurzerhand stimmte er einen Song an und tätschelte beruhigend den Kopf seines Sohnes, der nur irgendwie versuchte, die Schmerzen zu überstehen. Auch Sohnemann Oli war von dieser Einlage etwas gerührt: „Ich bin zwar keine fünf mehr, aber ist ja niedlich, wenn er das macht“. Die Zärtlichkeiten seines Daddys konnte der Comedian in den nächsten Minuten auch dringend gebrauchen, denn ein Arzt jagte ihm eine riesige Spritze in die Wunde, was Oliver Pocher schmerzerfüllt stöhnen ließ. Das Blut strömte ihm nur so über das Gesicht, bis der Arzt ihm in einer äußerst verstörenden Szene mit sechs Stichen die Platzwunde verschloss. Der arme Oli, jetzt auch noch das! Es kam doch kürzlich erst zum Eklat, als seine Exfrau ihr Schweigen über die Trennung brach.

Als es dann endlich überstanden war, witzelte der RTL-Star aber schon wieder: „Freunde nennen mich jetzt schon Harry Pocher“. Ach Oli, was machst du nur für Sachen? Manchmal sollte man auch mal auf seinen Papa hören - und ganz so falsch scheinen die Regeln der Zeugen Jehovas ja nicht sein - jedenfalls in Bezug auf die Nutzung von Waffen. Schließlich zog er sich so keine riesige Narbe im Gesicht zu, sondern du. Doch Oliver Pocher hatte Glück im Unglück. Ein Botox-Eingriff ließ nun die Narbe verschwinden.

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