„Der Mordanschlag“

Neuer Politthriller: Ulrich Tukur spielt den Treuhandchef

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Anzug passt immer: Ulrich Tukur in der Rolle als Tierexperte Bernhard Grzimek

Bald 30 Jahre nach der Wende wird die Treuhand Gegenstand eines ZDF-Politthrillers. Um wirtschaftliche Betrügereien geht es dabei anscheinend nicht.

Berlin/Mainz - Ulrich Tukur spielt im neuen zweiteiligen ZDF-Politthriller mit dem Arbeitstitel „Der Mordanschlag“ den Chef der Treuhandanstalt, den die RAF töten will. Die Dreharbeiten in Berlin, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Breslau haben gerade begonnen, wie das ZDF am Mittwoch mitteilte. Sie sollen Mitte Oktober abgeschlossen sein, ein Sendetermin steht noch nicht fest. Die Geschichte lehnt sich an die tatsächlichen Ereignisse der frühen 90er Jahre an.

Hans-Georg Dahlmann (Ulrich Tukur) ist als Chef der Treuhandanstalt einer der gefährdetsten Männer im wiedervereinigten Deutschland. Seine junge Assistentin (Petra Schmidt-Schaller) ist Mitglied der RAF und wurde bei ihm eingeschleust, um an Informationen zu seinen Aufenthaltsorten und den Sicherheitsbestimmungen zu kommen. Währenddessen kommt der Vorsitzende der deutschen Vereinsbank (Richard Sammel) bei einem RAF-Anschlag ums Leben - und die junge Assistentin ins Nachdenken, ob die Ziele richtig sind, für die sie kämpft.

Das Drehbuch ist von André Georgi, Regie führt Miguel Alexandre. Weitere Darsteller sind unter anderem Maximilian Brückner, Jenny Schily, Stefanie Stappenbeck, Christoph Bach und Suzanne von Borsody.

Als „Tatort“-Kommissar Murot ist Ulrich Tukur in diesem Herbst wohl nicht zu sehen. Hier lesen Sie, was in der Krimi-Reihe des Ersten ansonsten so geboten sein wird.

dpa

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