Kanzlerkandidat stellt sich Fragen

Nach dem NRW-Debakel fragt das ZDF: „Was nun, Herr Schulz?“

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Nach der Wahl in NRW scheint der Schulz-Effekt verpufft.

„Was nun?“ - Selten war der Titel der ZDF-Talkrunde passender als am heutigen Montagabend.

Nach dem Wahldebakel in NRW muss sich SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz den Fragen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey und Hauptstadtstudioleiterin Bettina Schausten stellen. Im Anschluss an die „heute“-Nachrichten (19.20 Uhr) fragen die beiden Moderatoren, wie es weitergehen soll mit der SPD. Ist der zuletzt viel beschworene „Schulz-Effekt“ verpufft? Wie will Schulz bei den Bundestagswahlen im September gegen Angela Merkel punkten? 20 Minuten lang hat Martin Schulz Gelegenheit, Stellung zu beziehen.

Auch im Ersten steht Schulz Rede und Antwort: Im Rahmen eines „Brennpunkts“ zu den Wahlen (20.15 Uhr) befragen Tina Hassel und ARD-Chefredakteur Rainald Becker den SPD-Mann. Auch der Talk „Hart aber fair“ (21.30 Uhr) hat das Wahlergebnis zum Thema. Unter anderem der SPD-Franktionsvorsitzende Thomas Oppermann und der bayerische Finanzminister Markus Söder diskutieren mit Moderator Frank Plasberg unter dem Titel „K.o. nach drei Runden - Keine Chance mehr für Schulz?“.

Martin Schulz' Partei hatte am Sonntagabend bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen ein Debakel erlebt: Die Partei sackte laut vorläufigem Endergebnis um fast acht Punkte auf 31,2 Prozent ab. Als klarer Sieger ging die CDU von Spitzenkandidat Armin Laschet aus den Wahlen hervor. Nach seiner Wahl zum Spitzenkandidaten der SPD im März galt Martin Schulz als neuer Hoffnungsträger seiner Partei. Seitdem hat die SPD allerdings drei Landtagswahlen in Folge verloren.

tsch

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