„Heldt“-Team muss Polizei rufen

Mitten in Köln: ZDF-Dreh von Dealern und Junkies angegriffen

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Seit 2013 spielt Kai Schumann den Kriminalkommissar Nikolas Heldt.

Dramatische Szenen beim Dreh der ZDF-Krimiserie „Heldt“: Wie der „Express“ berichtet, wurde das Produktionsteam bei Dreharbeiten in Köln von Dealern und Junkies angegriffen.

Demnach habe die Produktionsfirma Sony Pictures einige Szenen am Kölner Ebertplatz drehen lassen wollen, in denen unter anderem einige Komparsinnen als „leichte Mädchen“ mitgespielt hätten. „Bei unserem Nachtdreh an der Unterführung haben sich die dort verweilenden Menschen offenbar gestört gefühlt und die Crew massiv gestört“, erklärte die beteiligte Produzentin Carina Hackemann gegenüber „Express“.

Vor allem die Komparsinnen hätten es daraufhin mit der Angst zu tun bekommen. Draufhin habe das Prouktionsteam die Polizei um Hilfe gebeten: „Unsere Sicherheitsleute waren mit der Situation überfordert. Die Beamten konnten aber nicht die ganze Nacht auf uns aufpassen“, so Hackemann. Der Dreh musste schließlich abgebrochen werden. „Dort drehen wir nicht mehr“, erklärte Hackemann.

Der Ebertplatz gilt als einer der Brennpunkte der Kriminalität in Köln. Erst am vergangenen Wochenende war dort ein junger Mann bei einem Messerangriff getötet worden.

„Heldt“ mit Kai Schumann in der Hauptrolle eines Ermittlers läuft derzeit in der fünften Staffel immer mittwochs, 19.25 Uhr, im ZDF.

teleschau

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