Die Apple TV+-Doku „Dear ...“ geht unter die Haut

„Manchmal glaube ich, dass ich die Umrisse meiner Mutter gesehen habe“: Stevie Wonder spricht über Kindheit

„Nur Tage nach meiner Geburt wurde ich blind, aber manchmal glaube ich, dass ich die Umrisse meiner Mutter gesehen habe“: Stevie Wonder gibt in „Dear ...“ höchst private Dinge preis.
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„Nur Tage nach meiner Geburt wurde ich blind, aber manchmal glaube ich, dass ich die Umrisse meiner Mutter gesehen habe“: Stevie Wonder gibt in „Dear ...“ höchst private Dinge preis.

In der Apple TV+-Dokuserie „Dear ...“ sorgen Weltstars wie Spike Lee, Oprah Winfrey oder Stevie Wonder für Gänsehautmomente: Sie sprechen offen über intimste Momente ihres Lebens - und Fans verraten, wie viel Kraft und Inspiration ihnen die Ikonen für ihr eigenes Leben gaben.

Sie gehören zu den weltweit einflussreichsten Ikonen. Ihre Karrieren haben über Jahrzehnte Millionen von Menschen bewegt, inspiriert und ermutigt: In „Dear ...“ beleuchtet Apple TV+ die Lebenswerke von Stars wie US-TV-Legende Oprah Winfrey, Musik-Genie Stevie Wonder, oder Regisseur Spike Lee. Die Doku-Serie zeigt jedoch zugleich auf eindrucksvolle Weise die dunkelsten Stunden und intimsten Gedanken der Stars. Rassismus, sexueller Missbrauch, ein unheilbares Handicap: Auch die erfolgreichsten Vorreiter unserer heutigen Zeit mussten sich durchkämpfen. In „Dear ...“ lesen sie deshalb erstmals seitenlange, höchst emotionale Briefe von ihren Fans, deren Leben sie nachhaltig geprägt haben - und lassen vor laufender Kamera ihren Emotionen freien Lauf.

Spike Lee macht in seiner halbstündigen Zeitreise klar: „Ich komme aus einer Generation, in der meine Eltern mir gesagt haben: 'Du musst zehnmal besser sein als deine weißen Klassenkameraden.“ Er wollte Schwarzen eine Stimme in der Filmindustrie geben und schaffte genau das 1986 mit seinem ersten Film-Hit „Nola Darling“ (Originaltitel: „She's Gotta Have it“). Christopher, ein Universitätsprofessor aus South Carolina, schreibt in seinem Brief an den Regisseur: „Wenn ich deine Filme sehe, ist es, als würde ich mein eigenes Leben sehen. Du hast meine Augen geöffnet.“

Auch Musiklegende Stevie Wonder nimmt uns mit auf eine einzigartige Reise, die mit seiner Kindheit in Detroit beginnt: „Nur Tage nach meiner Geburt wurde ich blind, aber manchmal glaube ich, dass ich die Umrisse meiner Mutter gesehen habe. Vielleicht war es auch nur meine Fantasie, aber was auch immer ich gesehen habe, es war wunderschön.“ Mit seinem kreativen Schaffen möchte er anderen Menschen Mut machen. Menschen wie Tracy aus Toronto. Sie wachte eines Tages auf und konnte nicht mehr sehen. In ihrem Brief an ihr Idol Stevie schreibt sie: „Nach allem, was ich durchgemacht habe, hat deine Musik mir einen neuen Sinn gegeben.“

Talk-Legende Oprah Winfrey sorgt für den wohl tiefsten Moment der gesamten Apple-Serie. Sie bietet einen intimen Einblick in ihr außergewöhnliches Leben: „Weil ich als Kind nicht die Liebe erfahren habe, die ich verdient hätte, habe ich meine Plattform genutzt, um Liebe zu geben.“ Unter Tränen spricht Oprah über sexuellen Missbrauch und liest dabei den Brief von Mary Kay, einem Fan aus Minnesota: „Oprah, du hast mir gezeigt, wie wichtig es ist, unangenehme Themen anzusprechen, auch wenn es wehtut.“ Amber aus Arizona richtet sich ebenfalls an ihr persönliches Vorbild: „Oprah, danke dass du mir in meinen dunkelsten Stunden Licht geschenkt hast.“

Alle zehn halbstündigen Folgen mit Gänsehaut-Garantie gibt es ab 5. Juni auf Apple TV+ zu sehen.

teleschau

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