ZDF-Reihe fragt nach

Macht Handystrahlung wirklich krank?

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Der Physiker Mario Babilon bezeichnet sich als elektrosensibel. Mit einem Messgerät spürt er elektromagnetische Felder auf.

Dass es in unseren Breiten schier unmöglich ist, Elektrosmog zu entgehen, ist unbestritten. Ob WLAN-Netze oder Mobilfunkmasten, vor der Strahlung gibt es kein Entkommen. Ob der Elektrosmog aber schädlich ist, darüber scheiden sich die Geister.

Zwar gibt es immer mehr Menschen, die über gesundheitliche Beeinträchtigungen klagen, die sie auf elektrische Strahlung zurückführen - ein eindeutiger Beweis für diesen Zusammenhang steht allerdings noch aus. „Krankmacher Handy?“, eine neue Folge der ZDF-Umweltreihe „planet e.“, geht dem Phänomen Elektrosmog nun auf den Grund (Sonntag, 2. April, 16.30 Uhr).

Im Zentrum des Films von Autorin Jenny Roller-Spoo steht das Elektrohypersensibilitäts-Syndrom (EHS), eine nicht offiziell anerkannte Krankheit. Angeblich leiden alleine in Deutschland eine Million Menschen an dieser oder einer anderen Form von Elektrosensibilität. Betroffenen bleibt manchmal nur, auf Handy oder WLAN zu verzichten oder sich im Extremfall ganz aus der modernen Welt zurückzuziehen.

Die Wissenschaft allerdings kann (noch) nicht beweisen, dass Elektrosmog tatsächlich schade, wie der Film zeigt. So konnte das zuständige Bundesamt für Strahlenschutz das Elektrohypersensibilitäts-Syndrom nicht wissenschaftlich nachweisen. „Krankmacher Handy?“ spricht mit Verantwortlichen des Bundesamts sowie mit EHS-Betroffenen.

tsch

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