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„Klub-Präsident wollte Sex von mir“: Ex-Basketball-Star Milica Dabovic berichtet über unmoralische Angebote

Als Basketballerin kann Milica Dabovic auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken.
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Als Basketballerin kann Milica Dabovic auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken.

Sie war eine der erfolgreichsten Basketballerinnen Serbiens: Als Kapitänin der Nationalmannschaft gewann Milica Dabovic unter anderem die Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen 2016.

Dass dieser Erfolg nicht nur positive Folgen mit sich brachte, berichtet nun der Fernsehsender Sport.1.

Die heute 38-Jährige soll demnach immer wieder unmoralische Angebote bekommen haben: „Ein Klub-Präsident wollte Sex von mir. Ich habe mich aber geweigert“, sagte sie laut dem Sport.1-Bericht kürzlich gegenüber der serbischen Zeitung „Alo“. Ihre Weigerung sollte sie kurze Zeit später teuer bezahlen: „Sie haben mich drei Monate später rausgeschmissen. Und für diesen Zeitraum wurde ich nicht einmal mehr bezahlt“, so Dabovic.

Doch es sei nicht die einzige derartige Anfrage gewesen: Immer wieder habe sie sich mit solchen Angeboten konfrontiert gesehen. „Ich unterzeichnete einen Vertrag, und als ich dem Klub beitrat, bekam ich von einem Verantwortlichen einen Anruf. Er forderte mich dazu auf, mit ihm zu schlafen. Ich habe abgelehnt und den Verein verlassen.“

Rückblickend sei sie stolz darauf, sich nicht auf die Angebote eingelassen zu haben: „Ich bin froh und habe nie meine Beine gespreizt“, wird Dabovic auf der Website zitiert. „Nicht als ich 20.000 Franken im Monat verdient habe und auch nicht, als ich keinen einzigen Rappen fürs Spielen bekam. Ich habe ein reines Gewissen und kann ohne Probleme in den Spiegel schauen.“

Von 1998 bis 2016 hatte Milica Dabovic in 18 Basketball-Teams gespielt. Nach den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro beendete sie 2016 ihre Karriere.

teleschau

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