Vierte Folge

Kitchen Impossible (Vox): Blut-Alarm! Ekel-Challenge für Tim Mälzer

Bei „Kitchen Impossible“ (Vox) muss sich TV-Koch Tim Mälzer einer blutigen Challenge stellen. Doch der Küchenbulle schafft es nicht, seinen Ekel zu überwinden.

Berlin/Neufelden – Bei „Kitchen Impossible“ bewältigt Tim Mälzer seit mittlerweile sechs Jahren die verrücktesten und exotischsten Gerichte aus aller Herren Länder. Doch für diese ganz besondere, und vor allem ganz besonders ekelhafte Kreation, musste er sich gar nicht so weit von seiner Heimat entfernen. In der vierten Folge der laufenden sechsten Staffel der Kochshow schickt ihn sein Duellant Sepp Schellhorn ins benachbarte Österreich, wo Mälzer ein Gericht mit einer Zutat nachkochen soll, die es in sich hat: Schweineblut. nordbuzz.de hat die Folge, die am Sonntag, 7. März um 20:15 Uhr, bei Vox ausgestrahlt wird, schon vorab auf TVNOW gesehen und hat alle Details zu der heftigen Reaktion des TV-Kochs.

Erstausstrahlung:23. Dezember 2014
Episoden:40 (+ 4 Weihnachts-Editionen + 3 Best-ofs) in 5 Staffeln
Länge:ca. 180 Minuten
Ausstrahlungsturnus:wenn im Programm: wöchentlich; (sonntags, bei Erstausstrahlung)
Produktionsunternehmen:Endemol Shine Germany
Besetzung:Tim Mälzer

Kitchen Impossible (Vox): Schweineblut im Topf – Tim Mälzer will noch nicht einmal probieren

Die vorangegangenen drei Folgen von „Kitchen Impossible“ hat Tim Mälzer gegen seine Konkurrenten Ludwig „Lucki“ Maurer, Daniel Gottschlich und Alexander Wulff bereits verloren. Maurer führte Mälzer mit einem eigenen Gericht – einem Fleischteller vom eigens gezüchteten Wagyu-Rind – aufs Glatteis und Gottschlich konnte sich am Ende mit dem sogenannten Gericht „Omas Möhrensuppe und Tote Oma“ durchsetzen. In der Folge mit Alexander Wulff verlor Mälzer sogar beide Duelle und unterlag mit insgesamt 3,3 Punkten Rückstand – einer rekordverdächtigen Punktedifferenz bei der Vox-Sendung „Kitchen Impossible“. Welch historische Niederlagen-Serie für den Hamburger Koch, der mit seinen Kochboxen sehr erfolgreich ist, wie 24hamburg.de* berichtet.

Sepp Schellhorn (l.) stellt „Kitchen Impossible“-Profi Tim Mälzer eine Aufgabe, die dem so gar nicht passt. (nordbuzz.de-Montage)

Nun muss sich der Vox-Koch ranhalten, um den Trend nach unten zu stoppen. Mit diesem neuen Gericht könnte das allerdings schwierig werden, denn das Rezept zu „Blunzenschädl und Leberschädl“ von Philip Rachinger aus Neufelden in Österreich ist so gar nichts für schwache Nerven. Die hat Wut-Koch Tim Mälzer bekanntlich eher nicht, aber sein Geschmack ist das Schweineblut im Essen definitiv nicht. „Ich hatte gestern eine rauchige, scharfe, pfeffrige Note herausgeschmeckt, die mich hat denken lassen, dass es Barbecue ist“, denkt der Hamburger Star-Koch zunächst, liegt damit aber falsch.

Mit Schweineblut zu kochen, stellt sich für den eingefleischten Gastronomen auch deshalb als ziemlich große Hürde heraus, weil er selbst nicht besonders begeistert von dem Geschmack des Gerichts ist. „Obwohl ich leidenschaftlicher Koch bin, gibt es Dinge, die muss ich nicht haben. Und rohes Schweinblut ist so…da habe ich aber viele Dinge gelernt, warum man das nicht machen sollte“, erklärt der TV-Koch während der vierten Vox-Folge.

Kitchen Impossible (Vox): Reine Kopfsache – Tim Mälzer kann eigenen Ekel nicht abschalten

Auf den Teller bekommt Tim Mälzer das Schweineblut-Gericht dann aber doch. Das Abschmecken zwischendurch ist jedoch gar nicht so einfach für ihn. Zunächst bittet er den Originalkoch Philip Rachinger, die blutige Masse zu probieren. Als dieser lachend ablehnt, probiert Mälzer wohl oder übel selbst – mit einem Gesichtsausdruck, der Bände spricht. „Bah! Der Kopf, ey, der Kopf“, ruft er. Ganz so schlimm scheint der Geschmack nicht zu sein, oder etwa doch? Erst die Vorstellung, was man dort isst, mache es gewöhnungsbedürftig. „Es schmeckt nicht eklig, es ist einfach nur der Kopf. Rohes Schweineblut zu lutschen, aber die Rauch-Nummer war auf einmal schön da.“

Immerhin das hat also geklappt, und auch die späteren Tester, die das Gericht kosten dürfen, sind zufrieden mit der Leistung von Tim Mälzer. Der klopft sich auch selbst auf die Schulter, denn trotz seines Ekels hat er ein gelungenes Gericht auf den Teller gezaubert. „Da bin ich unfassbar stolz und das zeigt wirklich meine Klasse“, betont er. Recht hat er, findet auch Kontrahent Sepp Schellhorn, der Mälzer trotz seiner vielen Niederlagen in dieser Staffel lobt: „Du bist faktisch der Muhammad Ali der Köche, immer der Größte und der Beste.“

Während Tim Mälzer in der vierten Folge in Neufelden mit Blut kocht, wird Schellhorn nach Usedom geschickt und versucht sich dort an „Fischsoljanka“. Für die zweite Challenge geht es für Mälzer nach Salzburg, wo er beim Kochen des Gerichts „Grammelknödel mit Veltlinerkraut“ aber einen entscheidenden Fehler macht. Schellhorn kocht derweil in Berlin „Pilzlebercreme“ nach Sebastian Frank. Wer am Ende die Nase vorn haben wird, können die Fans der Sendung am Sonntag, 7. März, um 20:15 Uhr bei Vox sehen. * nordbuzz.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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