Marvel-Superhelden, Punks & Bands

Kino in Bremen, Oldenburg und umzu: Diese Filme sind neu auf der Leinwand

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Donnerstag ist Kinotag: Was heute in den Lichtspielhäusern der Region anläuft und wann Ihr was wo sehen könnt, erfahrt Ihr hier.

Alle Infos, Kritiken, Trailer und Spielzeiten in der Region findet Ihr in unserem Kinomodul.

Guardians Of The Galaxy Vol. 2

Vor drei Jahren kannte kaum jemand den verwegenen Weltraum-Hallodri, worüber sich der Marvel-Superheld in „Guardians Of The Galaxy" lauthals beschwerte. Dann aber wurde der explosive und witzige Marvel-Superheldenfilm zu einem weltweiten Kinohit, und plötzlich konnte kaum jemand erwarten, den größenwahnsinnigen Peter Quill (Chris Pratt), wie Star-Lord mit bürgerlichem Namen heißt, bei seinen neuen Abenteuern zu begleiten. Nun ist auch „Guardians Of The Galaxy Vol. 2" ein explosiver, witziger Blockbuster geworden, in dem sich Quill und Konsorten um Kopf und Kragen labern.

Happy Burnout

„Happy" und „Burnout" sind zwei Wörter, die man nicht unbedingt in direktem Kausalzusammenhang vermutet. Außer man heißt André Erkau („Das Leben ist nichts für Feiglinge") und macht einen Film über einen Alt-Punk, der sich in einem Sanatorium von den Strapazen des Nichtstuns erholen muss.

Gimme Danger

Viele Bands in der mittlerweile über 60 Jahre währenden Geschichte des Rock gaben sich provokant, man lebte und arbeitete „gegen das Establishment". Niemals zuvor und schon gar nicht danach gab es jedoch so etwas wie die Stooges. In ihrer ersten Inkarnation spielten sie zwischen 1967 und 1974 drei erfolglose Alben ein, die für die spätere Musikkultur allerdings ungeheuer einflussreich waren. Die Band um den auffälligen Sänger und Texter Iggy Pop lebte in Chaos und Müll, sie versackte immer mehr im Drogensumpf.

Der traumhafte Weg

Er hilft ihr am Hang, reicht ihr die Hand. Kenneth (Thorbjörn Björnsson) hat in der einen Hand seine Gitarre, an der anderen seine Freundin Theres (Miriam Jakob). Das ist ein passendes Bild für die zwei Dinge, die im Leben des Engländers eine Rolle spielen. Er ist Straßenmusiker in Griechenland, lebt mit seiner deutschen Freundin von der Hand in den Mund. Wir schreiben die 80er-Jahre.

Maikäfer, flieg!

Christine Nöstlinger gehört zu den erfolgreichsten, deutschsprachigen Kinderbuch-Autorinnen. Über 100 Bücher hat die Österreicherin verfasst. Oft darin zu finden: Geschichten von Kindern, die selbstbestimmt sind und stark, die unbeirrt ihren Weg gehen. Christine Nöstlinger war selbst so ein Kind, geboren und aufgewachsen in den Wirren des Krieges: „Vom Frieden wusste ich als Kind genauso wenig, wie die Kinder heute vom Krieg wissen." In ihrem 1973 erschienenen Roman „Maikäfer, flieg!" hat Nöstlinger viel Autobiografisches einfließen lassen. Zum 80. Geburtstag der mehrfach ausgezeichneten Schriftstellerin hat die Journalistin und Filmemacherin Mirjam Unger den Stoff für die Leinwand adaptiert.

Beat Beat Heart

Der neue „German Mumblecore" hat den Kinogängern schon einige aufregende Filme beschert - und einige junge, großartige Schauspielerinnen wie Lana Cooper: Wie sie in Jakob Lass' „Love Steaks" die alkoholabhängige, aggressive Köchin spielt, gehört zu den Höhepunkten deutscher Schauspielkunst der letzten Jahre. In „Beat Beat Heart", Luise Brinkmanns Abschlussfilm für die Internationale Filmschule Köln, verkörpert sie ergreifend eine von Liebeskummer gepeinigte Frau. Die versucht ihre Depression zu bewältigen, indem sie sich von Zeit zu Zeit auf Bahngleise legt - und dort auf die Rückkehr ihres vermeintlichen Seelengefährten wartet.

Unforgettable – Tödliche Liebe

Wenn „Grey's Anatomy"-Star Katherine Heigl die Rolle einer Frau einnimmt, die der Neuen ihres Ex-Manns das Leben zur Hölle machen will, vermutet der geneigte Kinogänger eine romantische Komödie dahinter. Einen Film, in dem sich am Ende dann doch alle irgendwie lieb haben und derjenige Liebe bekommt, der Liebe verdient. Doch der deutsche Zusatz zum Filmtitel „Unforgettable – Tödliche Liebe", macht stutzig. Tatsächlich handelt es sich beim Regiedebüt der Hollywood-Produzentin Denise Di Novi um einen Thriller, bei dem Heigl als geschasste Tessa auf Rosario Dawson als erfolgreiche Nebenbuhlerin Julia trifft. Ob dieses 100-minütige Augenausstechen auch die für einen Thriller nötigen Momente der Spannung mit sich bringt, bleibt vor dem Kinostart im Unklaren.

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(Ippen Digital)

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