ProSieben-Sendung „Jenke. Das Schönheits-Experiment“

„Kein Leben mehr im Gesicht“: Dieses TV-Experiment erhitzt die Gemüter

Der direkte Vergleich durfte in der ProSieben-Sendung "Jenke. Das Schönheits-Experiment" nicht fehlen: Vor der Behandlung zeichneten Falten das Gesicht von Jenke von Wilmsdorff. Nun ist seine Haut deutlich glatter.
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Der direkte Vergleich durfte in der ProSieben-Sendung „Jenke. Das Schönheits-Experiment“ nicht fehlen: Vor der Behandlung zeichneten Falten das Gesicht von Jenke von Wilmsdorff. Nun ist seine Haut deutlich glatter.

21 Selbstversuche in acht Jahren hat der 55-jährige Kölner Jenke von Wilmsdorff für seinen alten Arbeitgeber RTL unter dem Titel „Das Jenke-Experiment“ durchgeführt.

Doch für seine jüngste Herausforderung „Jenke. Das Schönheits-Experiment“ ging von Wilmsdorff weiter denn je: Er begab sich bei seinem ProSieben-Debüt unters Messer und ließ sein Gesicht verändern. Praktisch zeitgleich zur Ausstrahlung am Montagabend einer der wohl denkwürdigsten TV-Reportage aus den letzten Jahren entbrannte eine hitzige Debatte im Netz: Manche Zuschauer sind schockiert über das Ergebnis, andere unterstellen ihm, dass er es genossen habe.

„Er hat kein Leben mehr im Gesicht“, urteilte eine Nutzerin auf Facebook. Und dieser Meinung schlossen sich zahlreiche Zuschauer an. „Ich bin erschrocken. Sorry, aber der alte Jenke sah 1.000-mal besser aus“, befand eine andere Nutzerin. „Du meine Güte! Was für ein wunderbar attraktives, dem Alter entsprechendes Gesicht vorher ... Und wie furchtbar hinterher“, hieß es an anderer Stelle. In diesem Tenor ging es weiter. „Schade, Dein Gesicht hatte Charakter, jetzt schaust Du zwar jünger aus, aber irgendwie unnatürlich. Mir war der alte Jenke definitiv lieber, jetzt schaust Du aus wie jeder anderer“, resümierte eine weitere Nutzerin. Die meisten stimmten dem zu: Jenkes Gesicht sei mit den Falten viel interessanter, war am frühen Dienstagmorgen in einem der bereits über 1.300 Kommentare auf von Wilmsdorffs Facebookseite zu lesen. Es sei ein Gesicht gewesen, das gelebt und Geschichten erzählt habe.

Manche User gingen sogar noch einen Schritt weiter und betonten, von Wilmsdorff sei zu weit gegangen. Ein Facebook-Nutzer gab an, er habe bisher alle Experimente verfolgt und die Aufklärung für gut empfunden. „Ich muss aber heute leider sagen das der Schritt zur OP meiner Meinung nach zu weit ging“, urteilte er. „Fazit... Weit übers Ziel hinaus geschossen!!“ Dieser Meinung schlossen sich zahlreiche Menschen an. „Jetzt ist die Grenze echt überschritten, jetzt sieht Jenke 'künstlich' aus ... Ich hoffe das wird wieder“, fasste eine Nutzerin ihre Bedenken in Worte.

„Wow - das Ergebnis ist super geworden!!“

Manche Zuschauer drückten ihre Besorgnis aus, dass von Wilmsdorff nun „angefixt“ sei und mit der Behandlung weitermachen würde. „Ja, das war nichts mehr mit Experiment. Das war sehr schlau von ihm, andere müssen dafür bezahlen, und er hat noch dafür Geld bekommen“, vermutete gar eine Nutzerin. Eine weitere antwortete darauf: „Ich hatte auch das Gefühl, er genießt es zu sehr. Die Moral von der Geschichte, die am Ende bei rüberkam: Jeder ist anfällig dafür, aber mit Aufklärung hatte das nur noch wenig zu tun. Schade.“

Andere wiederum lobten die Veränderung, vor allem die gelungene Entfernung seiner Tränensäcke. „Die Tränensäcke haben die echt super weg bekommen. Sieht echt gut aus jetzt“, äußerte eine Facebook-Nutzerin. „Wow - das Ergebnis ist super geworden!! Wenn die Schwellung weg ist, sieht es sicher noch natürlicher aus“, attestierte eine weitere Nutzerin. Sie habe nicht gedacht, dass man die Furchen so gut weg bekomme. Und eine andere Kommentatorin bestärkte: „Ich finde, dass es toll geworden ist! Egal was die anderen hier sagen, es sieht mega aus.“

Die Schmerzen gehen weiter

Und wie denkt von Wilmsdorff selbst über sein Experiment? Er zieht ein eher skeptisches Fazit. Man hört zwischen den Zeilen: Es mag sein härtestes Experiment gewesen sein, aber es war den Aufwand nicht wirklich wert. Trotzdem wird er sich die andere, bisher „nur“ kosmetisch behandelte Gesichtshälfte operativ angleichen lassen - um nicht wie ein Freak auszusehen. Die Schmerzen gehen also auch nach der Ausstrahlung von „Jenke. Das Schönheits-Experiment“ weiter - genau wie die hitzigen Diskussionen um den Sinn und Zweck einer solchen TV-Reportage.

teleschau

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