Ein Jahr danach: So geht es den Überlebenden von Manchester

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Ein Jahr danach blickt eine Dokumentation auf den Terroranschlag von Manchester.

Perfide sind Terroranschläge immer, dieser aber war besonders feige, und er traf vor allem Kinder und Jugendliche: Am 22.

Mai 2017 kamen im britischen Manchester bei einer Bombenexplosion im Anschluss an ein Popkonzert 23 Menschen ums Leben. Nun, ein Jahr später, blickt die Dokumentation „Ihr letztes Konzert - Die Terrornacht von Manchester“ (ZDF info, Sonntag, 20. Mai, 20.15 Uhr) auf die schrecklichen Ereignisse.

Mehr als 14.200 zumeist junge Fans waren an jenem Tag in der Manchester Arena zusammengekommen, um ihr Idol zu sehen, die amerikanische Sängerin Ariana Grande. Um 22.31 Uhr, kurz nach Ende der Show, erschütterte eine Explosion die Halle. „Ich wartete an der Absperrung des Merchandising-Standes. Und dann: Bumm. Einfach so“, erinnert sich eine Mutter, die auf ihre Tochter wartete, an den Moment. „Ich nahm an, dass alle Besucher der Arena getötet worden sind.“

Der Täter, ein 22-jähriger britischer Muslim, steht nicht im Zentrum der Dokumentation. Dem 45-minütigen Film geht es vor allem um die Opfer, ihre Angehörigen und die Ersthelfer vor Ort. „Es war die Tat eines Einzelnen, aber Tausende, Millionen haben uns Beistand geleistet“, sagt der Vater eines jungen Mädchens, das bei dem Anschlag ums Leben kam.

teleschau

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