Freitags um 23.30 Uhr

Integration durch Humor: WDR zeigt neue Folgen von „RebellComedy“

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Enissa Amani erzählt in „RebellComedy“, wie sie bei einem Istanbul-Besuch einen Shitstorm auslöste.

Auf Tour werden sie deutschlandweit regelmäßig gefeiert - umso begeisterter, seit ihre Auftritte erstmals im Fernsehen gezeigt wurden: Die Comedians der Live-Show „RebellComedy“ füllen inzwischen riesige Hallen.

Kein Wunder, dass der WDR nun acht brandneue Best-Of-Folgen der aktuellen „Rebellen“-Tour ausstrahlt. Ab 2. Juni zeigen die jungen Migrantinnen und Migranten jeden Freitag um 23.30 Uhr auch im TV humorvoll auf, was es heißt, in politisch schwierigen Zeiten als „Nicht-Bio-Deutsche“ in Deutschland zu leben.

Unter dem Tour-Motto „Wir drehen durch“ geben die Comedians vielfältige Einblicke in den pluralistischen, interkulturellen Alltag unseres Landes - und klären auf ihre Weise auf: Benaissa Lamroubai etwa zeigt, warum seine Muttersprache „Berberisch“ auch ohne Regeln funktioniert; Tamika Campell fragt sich, warum Schwarze immer gefragt werden, wie man sie nennen soll; und Alain Frei gibt zu bedenken, dass Homophobe sich ihr schwieriges Schicksal selbst gewählt haben. Bekanntestes Gesicht der Truppe ist Enissa Amani, die vergangenes Jahr bei ProSieben zwei eigene TV-Shows präsentierte („Studio Amani“, „'nissa - Geschichten aus dem Leben“).

Dass die „Rebellen“ mit ihrem Humor wichtige Arbeit leisten, wurde im letzten Jahr auch außerhalb der Comedy-Szene gewürdigt: Sie erhielten die Sonderauszeichnung des Hauptstadtpreises für Integration und Toleranz.

tsch

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