„Legal Affairs“

Inspiriert von Medienanwalt Christian Schertz: UFA Fiction dreht Serie mit Lavinia Wilson

Lavinia Wilson wird in der neuen ARD-Serie "Legal Affairs" die Rolle der Medienanwältin Leo Roth übernehmen. Ihre Figur ist von Prof. Dr. Christian Schertz inspiriert, der auch als Berater für die Anwaltsserie fungiert.
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Lavinia Wilson wird in der neuen ARD-Serie „Legal Affairs“ die Rolle der Medienanwältin Leo Roth übernehmen. Ihre Figur ist von Prof. Dr. Christian Schertz inspiriert, der auch als Berater für die Anwaltsserie fungiert.

Er gilt als der bekannteste Medienrechtsanwalt Deutschlands - und prägt nun eine neue ARD-Serie: Prof.

Dr. Christian Schertz ist für die neue Anwaltsserie „Legal Affairs“ nicht nur als Chefberater tätig, sondern liefert auch die Inspiration für die Hauptfigur. Dabei handelt es sich allerdings um eine Frau: Lavinia Wilson schlüpft in die Rolle der Leo Roth und spielt die erfolgreichste Medienanwältin des Landes. Seit November 2020 laufen die Dreharbeiten in Berlin.

„Aufgrund der großartigen US-Anwaltsserien wie 'Suits', 'The Good Wife', 'Boston Legal' oder 'Scandal' ist es überfällig, dass man eine entsprechende Serie auch in Deutschland produziert“, findet Christian Schertz. „Legal Affairs“ habe sich zum Ziel gesetzt, spannende juristische Arbeit zu erzählen: „In den Fällen werden gesellschaftlich höchst relevante Themen wie Hass im Netz, Verletzung von Persönlichkeitsrechten und Fake News behandelt.“

Inszeniert wird die achtteilige Produktion der UFA Fiction von Randa Chahoud („Deutschland 89“) sowie Stefan Bühling („Im Abgrund“). Den Cast um Lavinia Wilson komplettieren unter anderem Maryam Zaree, Niels Bormann, Aaron Altaras, Michaela Kaspar, Stefan Kurt und Annika Kuhl. Neben Christian Schertz sind auch Martina Zöllner, Film- und Dokuchefin des rbb sowie Benjamin Benedict, Produzent der UFA-Fiction, in führenden Beraterpositionen tätig.

Kernthemen: Digitalisierung und Öffentlichkeit des Privatlebens

Leo Roth hat in der achtteiligen UFA Fiction-Produktion alle Hände voll zu tun. Schließlich gilt es für die ehrgeizige Anwältin, ihre teils prominenten, teils nicht-prominenten Mandanten vor Fake News und medialen Hetzjagden zu schützen - und nebenbei die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Dabei ist sie nicht nur in ihrer Kanzlei, sondern auch in der High Society unterwegs und verstrickt sich sowohl politisch als auch privat in folgenschwere Intrigen.

Digitalisierung und die Öffentlichkeit des Privatlebens sind Kernthemen der Anwaltsserie: „Mit der Bedrohung des Privaten greifen wir ein Thema auf, das uns alle beschäftigen muss. Denn wenn es um Privatsphäre geht, steht nicht nur das Recht des Individuums auf dem Spiel, sondern unser Rechtsstaat als solcher auf dem Prüfstand“, so Produzent Benjamin Benedict und die Ausführende Produzentin Kristina Henning von UFA Fiction.

Christian Schertz (54) ist der wohl bekannteste Medienrechtsanwalt des Landes. Unter anderem verteidigte er Satiriker Jan Böhmermann im Prozess um dessen berühmtes Erdogan-Schmähgedicht.

teleschau

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