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Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott

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„Die Hütte“ erzählt von einer spirituellen Reise.

Basierend auf dem Millionen-Bestseller „Die Hütte“ von William Paul Young erzählt Regisseur Stuart Hazeldine ein spirituelles Drama um Schmerz und Vergebung.

Der Verlust eines geliebten Menschen - ein Schicksalsschlag, der einen von heute auf morgen aus der Bahn wirft: Wie man ein solches Trauma verarbeitet, ist so individuell wie die eigene Weltanschauung. Der kanadische Autor William Paul Young erlitt als Kind selbst einen großen Verlust. Seine Geschichte hat er in „The Shack“ aufgeschrieben. Ein Jahr später rangierte das Buch auf Platz 1 der „New York Times“-Bestsellerliste, weltweit wurden 22 Millionen Exemplare verkauft. Ein Erfolg, wie ihn sich die Filmproduzenten auch mit der Film-Adaption „Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott“ (2017, nun erhältlich auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand) erhofften. Mit über einer Viertelmillion Kinobesucher in Deutschland lagen sie damit auch nicht daneben.

Mackenzie „Mack“ Phillips (Sam Worthington) ist ein zufriedener, gläubiger Mensch. Trotz einer traumatischen Kindheit ist er mittlerweile glücklich verheiratet und Vater von drei wunderbaren Kindern. Eine besonders enge Verbindung hat er zu seinen kleinen Tochter Missy (Amélie Eve). An einem gemeinsamen Camping-Wochenende kommt es zu einem Unglück, in der Folge scheint Missy wie vom Erdboden verschluckt. Eine letzte, grausame Spur findet sich in einer einsamen Hütte im Wald: Missy wurde Opfer eines Gewaltverbrechens.

Eines Tages findet Mack eine Nachricht im Briefkasten - eine Einladung von Gott in eben jene Hütte. Er hält dies zunächst für einen schlechten Scherz, zugleich ist da diese Angst vor den Erinnerungen und noch größerem Schmerz. Und doch bricht er auf, um herauszufinden, was es mit der Botschaft auf sich hat. Tatsächlich wird er an diesem Wochenende Gott in seiner Dreifaltigkeit begegnen und endlich Gelegenheit haben, all die Fragen zu stellen, auf die er, der sich vom Allmächtigen abgewandt hatte, bisher keine Antworten fand.

Natürlich will dieser Film einfühlsam sein, der britische Regisseur Stuart Hazeldine („Exam - Tödliche Prüfung“, 2009) hat ihn sicherlich mit den besten Absichten inszeniert. Aber wer nicht gläubig ist, der bleibt zurück von dieser spirituellen Reise, die zwar Trost spenden will, für weniger christliche Menschen aber mit platten Phrasen aufwartet. Hauptdarsteller Sam Worthington spielt seine Rolle durchaus überzeugend, nach dem Wochenende mit Gott ist er geläutert, ein neuer Mensch - die Dramaturgie macht es möglich.

teleschau

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