„Falsche Hoffnungen“

„Um Himmels Willen“ zum 200.: Das passiert in der Jubiläumsfolge

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Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) versucht, Helene Ritter (Alexandra Prusa, links) mit seinem Charme einzuwickeln, um die nötigen Casino-Lizenzen zu bekommen. Schwester Hanna (Janina Hartwig) sieht das gar nicht gern.

Der göttlich-weltliche Kleinkrieg zwischen Nonnen und Bürgermeister feiert Jubiläum: Am Dienstag, 30. Mai, 20.15 Uhr, zeigt das Erste die 200. Folge der Erfolgsserie „Um Himmels Willen“.

Und in „Falsche Hoffnungen“ steht diesmal nichts weniger als die Existenz von Kloster Kaltenthal auf dem Spiel. Die Mutter Oberin (Nina Hoger) plagen Finanzprobleme, der Prozess gegen die Bavaria-Bank hat kürzlich begonnen. Bürgermeister Wolfgang Wöller (Fritz Wepper) kommt das gerade recht, denn der hat ja schon lange ein Auge auf Kloster Kaltenthal geworfen.

Der Bürgermeister möchte aus dem Gebäude ein florierendes Casino machen. Ihm fehlen eigentlich nur noch die nötigen Glücksspiel-Lizenzen, doch mit ein bisschen Charme dürfte das für den älteren Herrn überhaupt kein Problem sein. Derweil laufen bei den Nonnen die Vorbereitungen für Schwester Hannas (Janina Hartwig) Geburtstag, für die sie sich ein ganz besonderes Geschenk ausgedacht haben.

Auch in Staffel 16 setzen die Macher der Serie auf Bewährtes. Warum auch nicht, schließlich sind sie damit bereits seit 2002 höchst erfolgreich: 2016 schalteten im Schnitt 5,6 Millionen Zuschauer ein. Und auch im Ausland ist „Um Himmels Willen“ gern gesehen. Die Serie läuft in Österreich, der Schweiz, Italien, Dänemark und Ungarn. Kein Wunder, dass derzeit bereits die Dreharbeiten für eine 17. Staffel laufen. Die 13 Folgen sind voraussichtlich Anfang 2018 im Ersten zu sehen.

„Man kann sich einfach glücklich schätzen, dass man nach so vielen Jahren immer noch ein treues Publikum hat“, freut sich auch Schauspieler Fritz Wepper über die anhaltende Beliebtheit von „Um Himmels Willen“. „Ich weiß schon, es gibt Kollegen, denen sind solche Serien nicht künstlerisch genug, zu denen gehöre ich aber nicht. Mir macht das Spaß, mir macht mein Beruf Spaß, mir machen diese Rollen Spaß.“ Auch nach 200 Folgen passiert es dem 75-Jährigen hin und wieder, dass er von Landräten und Bürgermeistern angesprochen wird. „Die kommen manchmal zu mir her und sagen: 'Herr Wepper, genau so wie sie das spielen, so ist das bei uns.'“

tsch

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