Preisverleihung in Los Angeles

Sie ist die große Überraschung der Emmys

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Phoebe Waller-Bridge war die heimliche Gewinnerin der Emmys. Für die unkonventionelle Comedy-Serie „Fleabag“ wurde die Britin als beste Schauspielerin und für das Drehbuch prämiert. Außerdem freute sie sich über einen weiteren Preis für „Killing Eve“.

Nicht nur die Rekordjagd von „Game of Thrones“ war nach den Emmys am Sonntag das bestimmende Thema.

Die Preisverleihung in Los Angeles beförderte am Sonntagabend auch eine Schauspielerin und ihre Serie ins Rampenlicht, mit der man im Vorfeld nicht gerechnet hatte. Die Britin Phoebe Waller-Bridge war eine der großen Gewinnerinnen des Abends. Für ihre Hauptrolle in „Fleabag“ wurde sie als beste Schauspielerin einer Comedy-Serie ausgezeichnet. Außerdem gewann sie für die Produktion auch den Preis für das beste Drehbuch. Am Ende des Abends strahlte Waller-Bridge sogar mit drei Preisen um die Wette. Denn auch die Thrillerserie „Killing Eve“, zu der die 34-Jährige die Idee lieferte, wurde ausgezeichnet.

Ihren Durchbruch als Schauspielerin feierte Phoebe Waller-Bridge als Theaterakteurin im Londoner Soho Theatre. 2011 fasste sie mit kleineren Nebenrollen, etwa in „Die Eiserne Lady“, Fuß im Filmgeschäft. Es folgten mehrere Engagements in Fernsehserien, unter anderem in der zweiten Staffel von „Broadchurch“ (2015).

2016 startete dann die von Waller-Bridge erdachte Comedy-Serie „Fleabag“. Darin verkörpert die Britin die Cafébetreiberin Fleabag. Doch das Geschäft läuft nicht gut, und auch privat hat die Titelheldin mit familiären Problemen zu kämpfen. Um sich aus ihrem bitteren Alltag zu befreien, flüchtet sich Fleabag in zahllose One-Night-Stands. Bei den Kritikern überzeugte die bissige Brit-Comedy zwischen Komik und Tragik restlos und erhielt folgerichtig nun auch bei den Emmys eine Würdigung.

teleschau

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