Zucht und Ordnung

GNTM (ProSieben): Pipi-Verbot für Topmodel-Kandidatinnen

GNTM ist kein Ponyhof! Davon können Heidi Klums „Meeedchen“ auf ProSieben ein Lied singen. Doch wird der Gang aufs Stille Örtchen wirklich kontrolliert?

Berlin – Friede, Freude, Eierkuchen bei „Germany‘s next Topmodel“? Fehlanzeige! Am Set der ProSieben-Show führt Model-Mama Heidi Klum ein strenges Regiment – es herrscht Zucht und Ordnung. Knallharte Regeln bestimmen den Alltag der diesjährigen GNTM-Kandidatinnen in der deutschen Hauptstadt. Doch gibt es bei GNTM wirklich ein Toiletten-Verbot?

Fernsehsendung:Germany's next Topmodel
Erstausstrahlung:25. Januar 2006
Sender:ProSieben, ProSiebenSat.1 Media
Titellieder:Work, In the Night, Turn Me On, Nasty Girl
Richter:Heidi Klum, Peyman Amin, Bruce Darnell, Boris Entrup

GNTM (ProSieben): Transfrau Alex Mariah lüftet Ekel-Geheimnis über stilles Örtchen

„Germany‘s next Topmodel“ bei ProSieben ist kein Ponyhof! Wer bislang der Meinung war, dass die Kandidatinnen der klumschen ProSieben-Show das Jet-Set-Leben eines Supermodels samt Glitzer, Glamour und Champagner genießen, der irrt. Auch wenn Romina, Liliana, Dascha und Konsorten sich im großen Model-Loft die Plauze vollschlagen, müssen sie eine ganze Reihe von Verboten und Regeln seitens der ProSieben-Produktion beachten. Dass Handys und Laptops am GNTM-Set verboten sind und dass die „Meeeedchen“ vor und während der Ausstrahlung nichts preisgeben oder sich alleine vom Set entfernen dürfen, ist längst nichts Neues.

Doch offenbar sorgt auch die Nutzung des stillen Örtchens für Unmut bei den GNTM-Kandidatinnen. Transfrau Alex Mariah Peter verriet erst kürzlich auf Instagram, dass einige der Topmodel-Girls nach Nutzung der Toilette im Model-Loft in der deutschen Hauptstadt unerwünschte Spuren hinterlassen haben. „Also ein paar der Girls waren nicht in der Lage, eine Klobürste zu benutzen. Das war schon ziemlich ekelhaft“, erklärte sie. Scheint, als würde Sauberkeit bei „Germany‘s next Topmodel“ alles andere als großgeschrieben werden.

GNTM (ProSieben): Ex-Kandidatin Theresia Fischer plaudert aus Nähkästchen – gibt es ein Toiletten-Verbot?

Ex-GNTM-Kandidatin Theresia Fischer setzte dem Toilette-Ärger bei „Germany‘s next Topmodel“ nun das Sahnehäubchen auf. Im Interview mit Promiflash plauderte sie aus dem ProSieben-Nähkästchen und verriet: „Du durftest nur auf Toilette gehen, wenn du dich abgemeldet hast und das war eigentlich auch schwierig während der Dreharbeiten.“ Doch was ist, wenn die Natur ruft und eine der „Meeeedchen“ aufs stille Örtchen muss?

„Es gab auch Situationen, wo du einfach mal zusammenkneifen musstest. Du musstest Pipi, aber es ging nicht, weil dann die Show losging“, erinnert sich die Blondine an ihre GNTM-Zeit zurück. Nun ja, wie sagt man so schön: The show must go on. Auch wenn sich Theresia Fischer damals wie in einem Jugendcamp gefühlt hat, hat sie Verständnis für das strenge ProSieben-Regelwerk und das skurrile Toiletten-Verbot: „Viele Mädchen sind sehr jung, die brauchen auch noch eine gewisse Führung.“

Dürfen die ProSieben-Kandidatinnen während der GNTM-Dreharbeiten nicht auf die Toilette? (nordbuzz.de-Montage)

Klaudia mit K, die Siebtplatzierte aus dem Jahr 2018, kann sich dem Toiletten-Drama bei „Germany‘s next Topmodel“ nur anschließen: „Wir durften das Set tatsächlich nicht verlassen, auch auf Toilette wurden wir begleitet. [...] Ich glaube, die wollten einfach nur sichergehen, dass uns halt nichts passiert.“

GNTM (ProSieben): Privatsphäre? Fehlanzeige! Kandidatinnen werden von zahlreichen Kameras überwacht

Und auch die Privatsphäre wird in der 16. Staffel „Germany‘s next Topmodel“ bei ProSieben kleingeschrieben. Rund um die Uhr werden die GNTM-Kandidatinnen von Kameras überwacht. „Wir hatten 24/7 Überwachungskameras. Ich glaube, es waren 47 – inklusive der Kamera, die im Kühlschrank war“, berichtete die vor dem Syrien-Krieg geflüchtete Soulin im Podcast „Die Model-Mission“. Nur im Badezimmer oder beim Schlafen dürfen die „Meeeedchen“ ihre Mikrofone abnehmen. Der klumsche Überwachungs-Staat hat es eben echt in sich.

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