Kameras und Mikrofone überall

GNTM (ProSieben): Privatsphäre? Heidi Klum überwacht Topmodels

Für die Topmodels hat GNTM auch Schattenseiten. Zwei Kandidatinnen von Heidi Klum berichten über das harte Model-Geschäft und die Veränderungen in ihrem Alltag.

Berlin – Das Model-Business ist schön: Shootings, Jobs auf dem Laufsteg, immer die schönsten Klamotten – zumindest auf den ersten Blick wirkt alles glänzend, glitzernd und positiv. Doch es gibt da ja auch noch die Kehrseite der Medaille: Wer in der Öffentlichkeit steht, der ist immer im Fokus. Bei dem bleibt nicht geheim, was vielleicht doch lieber im privaten verborgen bleiben soll. Bei „Germany‘s Next Topmodel“ ist das nicht anders. Privatsphäre? Gibt‘s nicht!

Fernsehsendung:Germany's Next Topmodel
Ausstrahlung:seit 2006
Produktionsunternehmen:Staffel 1 bis 7: Tresor TV, seit Staffel 8: Red Seven
Sender:ProSieben, ProSiebenSat1 Media
Titelsongs:Work, In the Night, Turn Me On, Nasty Girl
Jurorin, Moderatorin, Produzentin:Heidi Klum

GNTM (ProSieben): „Model-Mama“ Heidi hat Kandidatinnen rund um die Uhr im Blick

Seit drei Folgen kämpfen die Kandidatinnen von Heidi Klum um die Topmodel-Krone, sprich: den Sieg bei GNTM, der der Gewinnerin am Ende auch den Platz auf dem Cover des Magazins „Harper‘s Bazaar“ bescheren wird. Und die „Meeedchen“, von denen Heidi in Folge drei eines rauswarf und eines sich selbst verabschiedete, stehen dabei nicht nur im medialen Interesse der Öffentlichkeit, wie es auch als Topmodel später sein dürfte. Nein, auch und gerade „Model-Mama“ Heidi hat die Mädels fest im Blick – sie werden rund um die Uhr überwacht.

Unter Beobachtung: Heidi Klum hat die GNTM-Kandidatinnen in deren Model-Loft immer genau im Auge. (nordbuzz.de-Montage)

So jedenfalls erzählen es die beiden Kandidatinnen Ashley Amegan und Soulin Omar, die in der aktuell laufenden 16. Staffel der ProSieben-Erfolgsshow noch mit von der Partie sind. Kandidatin Soulin geriet dabei in der zweiten Folge in den Mittelpunkt, als es zwischen ihr und Liliana zum ersten großen Zickenkrieg kam und „Streithenne“ Liliana letztlich sogar Drohungen in Richtung Soulin abfeuerte.

GNTM (ProSieben): 800 Stunden Filmmaterial – nur knapp zwei Stunden werden pro Folge gezeigt

Im Podcast „Die Model-Mission“ sprechen Ashley und Soulin über das, was sie im Rahmen der Produktion, die diesmal nur in Deutschland stattfinden und aufgrund von Coronafällen zwischenzeitlich unterbrochen werden musste, erlebt haben. Dabei packen die beiden Topmodel-Anwärterinnen darüber aus, wie es im Model-Loft, in das die „Meeedchen“ in der zweiten Folge einzogen, abläuft.

„Es gibt sehr viel, was [im Fernsehen] nicht zu sehen ist“, erklärt Ahsley und berichtet darüber, dass über 800 Stunden Filmmaterial gedreht worden sei. Ausgestrahlt werden davon aber im Endeffekt nur eineinhalb bis zwei Stunden pro Episode. Heidi Klum habe, so berichten die „Meeedchen“ im Podcast, die Riege der Möchtegern-Models eigentlich nahezu immer im Blick. Die Models im Blick behält auch der Liveticker zur vierten Folge.

GNTM (ProSieben): Selbst im Kühlschrank des Model-Lofts lauern Kameras

„Wir hatten 24/7 Überachungskameras“, berichtet Soulin, die in ihrer Jugend mit ihren Eltern vor dem Syrien-Krieg flüchtete, von einer Überwachung rund um die Uhr. Nur im Badezimmer oder beim Schlafen dürfen die Topmodel-Anwärterinnen ihre Mikrofone abnehmen. Ansonsten müssen diese den ganzen Tag getragen werden. Und auch die Zahl der Kameras im Model-Loft sei extrem gewesen, konstatieren die Mädels.

„Ich glaube, es waren 47 – inklusive der Kamera, die im Kühlschrank war“

GNTM-Kandidatin Soulin über die Menge der Kameras im Model-Loft

„Ich glaube, es waren 47 – inklusive der Kamera, die im Kühlschrank war“, verrät Soulin pikante Details. Die Produktion habe keinen Ort ausgelassen. „Es war auf jeden Fall eine neue Situation“, konstatiert die 20-Jährige, dass offenbar nicht nur sie, sondern auch viele andere Kandidatinnen vom klumschen Überwachungs-Apperat überrascht waren.

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