Schwierige Kindheit

GNTM (ProSieben): Psychoterror – Romy steht Mobbing-Hölle durch

In der ersten GNTM-Folge schaffte Romy den Sprung in die nächste Runde spielend leicht. Doch früher hatte die Kandidatin mit seelischen Qualen zu kämpfen.

Berlin – Einfach ist der Model-Alltag nicht. Nicht als wirkliches Topmodel, wenn man von Casting zu Casting eilt – und am Ende eine Absage statt des begehrten Jobs bekommt. Und auch nicht als Topmodel-Anwärterin bei „Germany‘s Next Topmodel“, wo neben einem selbst noch etliche weitere Kandidatinnen um die Gunst von Heidi Klum buhlen. Da muss man schon gute Nerven haben, um inmitten von Herausforderungen und möglichen Zickenkriegen kühlen Kopf zu behalten. Bei Kandidatin Romy aus Görlitz stellt sich die Frage: Kann sie das? Hält sie dem Druck stand? Die GNTM-Zusammenfassung von Folge zwei beschäftigt sich auch mit ihrer Performance.

Fernsehsendung:Germany's Next Topmodel
Ausstrahlung:seit 2006
Produktionsunternehmen:Staffel 1 bis 7: Tresor TV, ab Staffel 8: Red Seven
Sender:ProSieben, ProSiebenSat1 Media
Titelsongs:Work, In The Night, Turn Me On, Nasty Girl u.v.m.
Jurorin, Moderatorin, Produzentin:\tHeidi Klum

In ihrer Kindheit bekam GNTM-Kandidatin Romy die Diagnose Neurodermitis

„Wenn ich psychische Belastung habe, dann werde ich sehr schnell krank“, verriet Romy, die in der ersten Folge ihre Zusage, dass sie bei GNTM dabei sein wird, von Vorjahressiegerin Jacky Wruck übermittelt bekam, schon vor dem Staffelstart in einem Interview mit ProSieben. Die Gründe dafür liegen in Romys Kindheit, die für die heute 19-Jährige alles andere als schön verlief. Ganz im Gegenteil. Die Görlitzerin war in ihrer Jugend Psychoterror ausgesetzt, wie sie es selbst beschreibt.

GNTM-Kandidatin Romy war in ihrer Kindheit Psychoterror ausgesetzt. (24hamburg.de-Montage)

Schon früh wurde bei Romy die chronische Hautkrankheit Neurodermitis diagnostiziert. Neben der Veränderung des Hautbilds hatte die Krankheit auch Auswirkungen auf das Immunsystem der jetzigen GNTM-Kandidatin. Romy wurde öfter krank, die Fehltage in der Schule häuften sich – und die Mitschüler vermuteten, dass die Görlitzerin den Unterricht absichtlich schwänzen würde.

GNTM: Krankheit hat Auswirkungen aufs Immunsystem – Mitschüler mobben Romy wegen Fehlzeiten

Einmal in dem Teufelskreis gefangen, in dem sich ihr Zustand am Sonntagabend vor dem Start in die neue Woche allein schon durch Gedanken an den nächsten Schultag verschlechterte, gab es für die 19-Jährige kein Entkommen mehr. „Ich konnte nichts dagegen machen. Es wurde dann immer schlimmer. Es gab so einen kleinen Psychoterror“, sagt Romy, die die erste Folge der neuen GNTM-Staffel, in der Heidi Klum einige Hüllen fallen sah, überstand. Was in der zweiten Folge auf Romy und die anderen „Meeedchen“ wartet, gibts im Live-Ticker zu lesen.

Damals, so Romy, habe sie vom einen auf den anderen Moment Krankheitssymptome bemerkt. Als Zufluchtsort entuppte sich in ihrer Jugend für Romy besonders die Musik. Sie begann als kleines Mädchen Geige zu spielen. „Ich kann mich vor Leuten generell ganz schwer öffnen und die Geige ist das Einzige, was mir dabei geholfen hat“, verrät Romy im ProSieben-Interview. Wenn‘s mit der Model-Karriere bei „Germany‘s Next Topmodel“ nichts wird, könnte sie immer noch auf die Musik setzen: Romy betreibt auch einen YouTube-Channel, auf dem sie immer wieder Cover-Songs hochlädt.

Rubriklistenbild: © Panthemedia/Imago images & Richard Hübner/imago images

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