ARD-BR-MDR-Produktion

Filmfest München: „Zuckersand“ bester deutscher Fernsehfilm

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Fred (Tilman Döbler), eine der beiden Hauptfiguren aus dem Drama „Zuckersand“ rennt so schnell er kann nach Hause. Der TV-Film wurde mit dem Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis geehrt.

Der Preis für den besten deutschen Fernsehfilm des Jahres geht an eine Koproduktion von ARD, BR und MDR: Dirk Kummers DDR-Drama „Zuckersand“ wurde auf dem Filmfest München mit dem Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis ausgezeichnet.

Der von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten gestiftete und mit 25.000 Euro dotierte Preis ging an die Produzenten Jakob Claussen und Uli Putz, die unter anderem für „Im Labyrinth des Schweigens“ (2014) und „Heidi“ (2015) verantwortlich zeichneten.

Das Drama, das die ARD diesen Herbst am „FilmMittwoch“ ausstrahlen will, dreht sich um zwei Zehnjährige und deren Freundschaft in der DDR des Jahres 1979: In der Nähe der deutsch-deutschen Grenze erleben Fred (Tilman Döbler) und Jonas (Valentin Wessely) erleben eine angenehme Kindheit, aus deren Ruhe sie plötzlich herausgerissen werden: Jonas' Mutter (Deborah Kaufmann) hat einen Ausreiseantrag gestellt - die Freundschaft der Jungen steht auf dem Spiel. Gemeinsam schwören sie, sich mithilfe eines Tunnels durch die Erde in Australien wiederzutreffen.

tsch

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