„NDR Talk Show“

Ferres-Tochter Lilly Krug beeindruckt in Talkshow: „Ich mache meine eigene Karriere“

Schauspielerin Lilly Krug präsentierte sich in der "NDR Talk Show" als von ihrer Familie emanzipierte junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen will.
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Schauspielerin Lilly Krug präsentierte sich in der „NDR Talk Show“ als von ihrer Familie emanzipierte junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen will.

Sie kommt aus einer prominenten Familie - doch möchte sich darauf nicht ausruhen.

Im Gegenteil: Lilly Krug, Tochter von Veronica Ferres und Stieftochter von Carsten Maschmeyer, hat in jungen Jahren bereits viel erlebt und noch mehr vor. In der „NDR Talk Show“ sprach die 19-Jährige am Dienstagabend im Ersten über ihre eigene Schauspielkarriere, ihr glänzendes Abi und ihre Jugend als Tochter eines Promi-Paares. Letzteres hat sich aber offenbar gar nicht außergewöhnlich für sie angefühlt: „Meiner ganzen Familie war es immer wichtig, dass ich so normal wie möglich aufwachse“, erzählte Krug den Moderatoren Hubertus Meyer-Burckhardt und Barbara Schöneberger.

Inzwischen ist sie zur jungen Frau gereift, die sich auch für ein Leben als Schauspielerin gewappnet sieht. „Jetzt bin ich wirklich eigenständig, weiß, wer ich als Person bin.“ Vergleiche mit ihrer Mutter lehnt sie ab. „Mamas Karriere ist großartig“, stellte sie klar, „aber ich möchte meine eigene Karriere beginnen, deswegen trenne ich das gerne“. Technische Tipps holt sich die Blondine bei Mutter Veronica Ferres dennoch gerne ab. „Am Anfang bin ich bei 'Ton ab' losgelaufen und habe nicht einmal auf das 'Bitte' vom Regisseur gewartet“, lachte die 19-Jährige. Konfrontiert mit den Proben ihrer Mutter für die ProSieben-Musikshow „The Masked Singer“ gab sie zu, bis zur Ausstrahlung nichts davon gewusst zu haben.

Lilly Krug: „Mein Zuhause ist Europa“

Die Schauspielerei ist nicht Krugs einziges Standbein. Zusätzlich studiert sie Psychologie und Theater in Los Angeles. Sie wolle auf jeden Fall etwas mit Menschen machen und erkenne zwischen der Psychologie und dem Schauspielern durchaus Parallelen. Auch wenn Lilly Krug sehr international aufwuchs, stellte sie klar: „Mein Zuhause ist auch wirklich noch Europa.“ Hier seien die Menschen direkter und ehrlicher.

Nach ihrem Abitur probierte sie sich ein Jahr aus, vom Internet-Start-Up in New York bis zum Frozen-Yoghurt-Shop in München sei alles dabei gewesen, berichtete sie. Ganz nebenbei fand die ehrgeizige junge Frau noch Zeit für ein echtes Abenteuer und bestieg den Kilimandscharo. Eine Verbindung zu den Menschen in Afrika sowie ihre Begeisterung für Ausdauersport hätten sie zur Aktion bewogen. Auf dem Gipfel war es aber eher ernüchternd. „Ich hätte auch gut und gerne zu Hause im Schneesturm sitzen können“, berichtete Lilly Krug lächelnd. Der schönste Moment habe sich bereits zuvor ereignet, als sie ihr Zelt öffnete und über den Wolken aufwachte.

Eindruck hat die Biografie der jungen Frau bei den „NDR Talk Show“ ohne Frage gemacht. „Wenn sie jetzt zum Weltstar mutiert sind ...“, holte Hubertus Meyer-Burckhardt zur Verabschiedung aus, und Barbara Schöneberger beendete den Satz: „... bitte noch mal zurückkommen!“

teleschau

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