Monster im Benzin-Rausch

Familienfilm „Monster Trucks“ kommt ins Heimkino

+
Die Idee zu „Monster Trucks“ stammt von Paramount-Chef Adam Goodman persönlich, sie kam ihm beim Spielen mit seinem Sohn.

Dieselmotor? Monstermotor! Im Familienfilm „Monster Trucks“ nistet sich ein merkwürdiges Wesen in einem Schrottauto ein.

Die Bezeichnung „Monster Trucks“ wird in der gleichnamigen Komödie (2016) von „Ice Age“-Regisseur Chris Wedge ernst genommen: Autonarr Tripp (Lucas Till, der neue „MacGyver“) staunt, als er in seinem selbstgebauten Truck ein Monster findet. Noch dazu eins, das genauso PS-begeistert ist wie er selbst. Nachdem das Abenteuer, das eigentlich der Auftakt zu einer Reihe nach dem Vorbild der „Transformers“ werden sollte, auf der Leinwand weit hinter den Erwartungen zurückblieb, folgt nun die Heimkino-Auswertung.

Es dauert nicht lange, bis andere auf Tripps neuen Mitfahrer aufmerksam werden. Creech, so nennt Tripp seinen schleimig-tentakeligen Freund, ernährt sich nämlich vorwiegend von Erdöl, was Energieunternehmer Tenneson (Rob Lowe) um sein Ölfeld fürchten lässt. Die Kreatur soll verschwinden. Ob Tripp und seine Freunde Meredith (Jane Levy) und Sam (Tucker Albrizzi) das Wesen retten können?

Die Idee zu „Monster Trucks“ war Paramount-Chef Adam Goodman beim Spielen mit seinem Sohn gekommen. Angesichts dessen, was dabei herauskam, wäre sie besser im Kinderzimmer geblieben. Bei Tripp war man sich offenbar nicht sicher, ob er ein richtig cooler Typ oder der gehänselte Schrauber-Nerd werden sollte, und mit Monster Creech wird man als Zuschauer auch nie richtig warm. Noch dazu tauchen sehr, sehr oft Fahrzeuge eines bestimmten großen US-Automobilherstellers im Bild auf. Dann lieber gleich mit den Kleinen ins nächste Autohaus gehen.

Erhältlich auf DVD, Blu-ray Disc und als Video-on-Demand.

tsch

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare