„Polizeiruf“-Debüt und verbotener DEFA-Klassiker

Der MDR erinnert an „Polizeiruf 110“-Star Wolfgang Winkler

Zum Tode Wolfgang Winklers ändert der MDR sein Programm.
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Zum Tode Wolfgang Winklers ändert der MDR sein Programm.

Zum Gedenken an den Schauspieler Wolfgang Winkler ändert der MDR am heutigen Montag, 9.

Dezember, sein Programm. Auf Twitter vermeldete der Sender, dass unter anderem um 20.15 Uhr mit dem „Polizeiruf 110: Der Pferdemörder“ der erste Fall der Halleschen Ermittler Schmücke und Schneider aus dem Jahr 1996 gezeigt werde. Auch an die DEFA-Karriere des Schauspielers wird erinnert. So wird um 23.35 Uhr das regimekritische Drama „Das Kaninchen bin ich“ ausgestrahlt. Der Film, in dem Wolfgang Winkler, seine erste große Rolle überhaupt spielte, blieb in der DDR bis zu ihrem Ende im Jahr 1990 verboten.

Wolfgang Winkler war am Samstag im Alter von 76 Jahren einem Krebsleiden erlegen, wie der Intendant des Neuen Theaters Halle, Matthias Brenner, mitteilte. In seiner Paraderolle als Herbert Schneider löste der gebürtige Görlitzer 17 Jahre lang an der Seite von Jaecki Schwarz Kriminalfälle in der beliebten TV-Reihe „Polizeiruf 110“. Zuletzt spielte er in der erfolgreichen ARD-Vorabendserie „Rentnercops“ an der Seite von Tilo Prückner. 2019 stieg Winkler auf eigenen Wunsch aus.

Gegenüber „Bild“ trauerte Jaecki Schwarz: „Es ist immer schrecklich, wenn man einen Freund verliert. Noch dazu einen so guten Kollegen, denn Freundschaft ist in unserer Branche sehr selten. Wolfgangs Tod ist ein großer Verlust.“

Die MDR-Sendungen zum Tod Wolfgang Winklers in der Übersicht:

11.45 Uhr: „In aller Freundschaft - Geplatzte Träume“

12.30 Uhr: „An allem ist Matuschke schuld“ (DDR, 1988)

20.15 Uhr, „Polizeiruf 110: Der Pferdemörder“

22.05 Uhr, „Promi-Heimat“

23.35 Uhr „Das Kaninchen bin ich“ (DDR, 1965)

01.25 Uhr: „Lebensläufe - Mit Wolfgang Winkler“

teleschau

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