„I’m a Celebrity … Get Me Out of Here!“

Dschungelcamp (RTL): Kakerlaken-Desaster - Ärger mit der Polizei

Die Vorfreunde auf „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ wird getrübt von den britischen Dschungelcamp-Kollegen. Die haben Ärger mit der Polizei.

North Wales/Großbritannien - Im Januar 2021 soll die 15. Staffel „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ auf RTL über die heimischen Bildschirme flimmern, auch wenn bislang noch nicht ganz klar ist, wie genau die IBES-Corona-Ersatzshow aussehen soll.

Doch nun trübt ausgerechnet die britische Dschungelcamp-Version I’m a Celebrity … Get Me Out of Here!“ die Vorfreude auf die kommende IBES-Staffel. Denn das Produktionsunternehmen ITV hat wegen allerlei Krabbelviechern Ärger mit der Polizei. nordbuzz.de hat die Details des Kakerlaken-Desasters.

Fernsehsendung:Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!
Jahr(e):2004, 2008–2009, seit 2011 jährlich
Produktionsunternehmen:ITV Studios Germany
Sender:RTL Television
Besetzung:Sonja Zietlow, Daniel Hartwich, Bob McCarron
Autoren:Micky Beisenherz, Jens Oliver Haas, Jörg Uebber

Dschungelcamp (RTL): Britische IBES-Version „I’m a Celebrity … Get Me Out of Here!“ in Wales gestartet

Seit wenigen Tagen läuft die britische Dschungelcamp-Version „I’m a Celebrity … Get Me Out of Here!“, wenn auch ohne Dr. Bob (70), im Fernsehen auf der Insel. Getreu dem IBES-Motto „Schlimmer geht immer“ stellen sich die Trash-süchtigen, mehr oder minder bekannten UK-Stars knallharten Challenges auf dem walisischem Spukschloss „Gwrych Castle“, welches unter Denkmalschutz steht. Dort wird das Dschungelcamp Corona-bedingt gedreht.

Das britische Dschungelcamp hat Ärger mit der Polizei (nordbuzz.de-Montage).

Anstelle von Spinnen und einheimischen Krabbel-Getier treiben die berühmt-berüchtigten Kakerlaken, Maden und Würmer in Großbritannien ihr Unwesen, die auch schon im australischen Dschungel für Ekel-Schauer und Gekreische bei den weiblichen Campern gesorgt haben.

Dschungelcamp (RTL): Kakerlaken-Desaster - Polizei ermittelt gegen britische IBES-Staffel

Doch ausgerechnet diese, in Australien allseits geliebten Krabbeltierchen, bescheren den Dschungelcamp-Produzenten nun jede Menge Ärger. Wie es scheint, haben Kakerlaken, Maden und Würmer einen weiten Weg von Australien bis nach Wales auf sich genommen, um für die richtige Portion Ekel auf „Gwrych Castle“, auf dem auch Aliens und Geister ihr Unwesen treiben sollen, zu sorgen. Schließlich sind sie in der walisischen Flora und Fauna eher weniger zu finden.

Der walisische Naturexperte und Moderator Iolo Williams (58) stellte gegenüber „The Guardian“ klar: „Ich weiß nicht, welche Spezies sie da freilassen, aber ich kann Ihnen sagen, das ist nichts Einheimisches. Wir haben diese Kakerlaken nicht in Großbritannien und schon gar nicht in Wales.“ Er befürchtet, dass die Kakerlaken, egal ob invasive Eindringlinge oder nicht, eine Gefahr für das britische Ökosystem sein könnten.

Darüber hinaus sei es unmöglich, die Krabbeltierchen, nachdem sie bei schaurig-schönen Dschungelcamp-Challenges zum Einsatz gekommen sind, wieder vollständig einzusammeln. Auf Twitter merkte Williams an, das britische Dschungelcamp habe keine behördliche Erlaubnis, um nicht-heimische Tiere auszusetzen. Aus diesem Grund ermittelt nun die britische Polizei gegen das Produktionsunternehmen ITV wegen vermeintlich illegalem Getier.

Dschungelcamp (RTL): Britische Kollegen wehren sich gegen Kakerlaken-Vorwürfe

Entgegen den Behauptungen des Naturexperten Iolo Williams und den polizeilichen Ermittlungen, halten die britischen Dschungelcamp-Macher an ihrer Kakerlaken-Version fest: „All unsere Insekten bleiben innerhalb des Filmgeländes … Wir haben ein Gittersystem, durch das die Käfer nach dem Dreh fallen.“ Demnach würden alle Kakerlaken nach getaner Arbeit wieder eingesammelt werden.

Darüber hinaus versichert das Produktionsunternehmen ITV, dass alle Kakerlaken, die für das Dschungelcamp auf dem walisischen Spukschloss „Gwrych Castle“zum Einsatz kommen, kommerziell in Großbritannien erworben wurden, wo sie zu Tierfutterzwecken gezüchtet wurden.

Ob das Kakerlaken-Desaster auch Auswirkungen auf das deutsche Dschungelcamp im Januar 2021 haben wird, wird sich noch zeigen. So oder so werden die IBES-Produzenten aus Köln den britischen Ableger „I’m a Celebrity … Get Me Out of Here!“ mit Argusaugen beobachten, um daraus für die Dschungelshow-Produktion im Januar 2021 auf RTL zu lernen. Weniger bis gar keine Ekel-Tierchen einzusetzen, dürfte zumindest die ein oder andere Tierschutzorganisation freuen.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/picture alliance/dpa & Stefan Menne/TVNOW

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