„Abraham Lincoln - Das Geheimnis des letzten Fotos“

Doku enthüllt „eines der spannendsten Artefakte der amerikanischen Geschichte“

Muss Geschichte neu geschrieben werden? - Der Dokumentarfilm "Abraham Lincoln - Das Geheimnis des letzten Fotos" wird am Sonntag, 01. November, um 18.45 Uhr, exklusiv und in deutscher Erstausstrahlung auf Discovery Channel gezeigt.
+
Muss Geschichte neu geschrieben werden? - Der Dokumentarfilm „Abraham Lincoln - Das Geheimnis des letzten Fotos“ wird am Sonntag, 01. November, um 18.45 Uhr, exklusiv und in deutscher Erstausstrahlung auf Discovery Channel gezeigt.

Das Unfassbare spielte sich an einem Karfreitag ab: Die Nacht des 14.

April 1865, als Abraham Lincoln Opfer eines Attentats wurde, gilt als eine der größten Tragödien der amerikanischen Geschichte. Der 16. und vielleicht bedeutendste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wurde bei einer Vorstellung im Ford's Theatre in Washington, D.C., die er gemeinsam mit seiner Frau besucht hatte, per Kopfschuss niedergestreckt. Am nächsten Morgen erlag er seiner schweren Verletzung, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Der Mordanschlag, der von dem Schauspieler John Wilkes Booth, einem politischen Fanatiker, verübt wurde, war Teil einer größeren Verschwörung einer Gruppe von Südstaaten-Anhängern. Die Ereignisse sind hinreichend dokumentiert, doch möglicherweise muss nun ein Teil dieser Geschichte neu geschrieben werden: „Discovery Channel enthüllt das einzige Bild von Abraham Lincolns letzten Stunden“, titelt eine am Mittwochnachmittag verschickte Meldung von Discovery Deutschland, in der eine TV-Dokumentation angekündigt wird, die „exklusiv und in deutscher Erstausstrahlung“ die Geschehnisse neu aufrollt.

In „Abraham Lincoln - Das Geheimnis des letzten Fotos“ geht es am Sonntag, 01. November, um 18.45 Uhr, auf Discovery Channel um eine, wie der Titel ahnen lässt, ganz besondere Fotografie. Insgesamt seien nur 130 Bilder vom 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten bekannt und verifiziert, heißt es in der Mitteilung. „Diese Dokumentation enthüllt erstmalig eines der spannendsten Artefakte der amerikanischen Geschichte: das 131. Bild von Abraham Lincoln.“ Entstanden sei es „auf dem Sterbebett, in seiner Todesnacht“.

„Was ist in Lincolns Todesnacht wirklich passiert?“

Der Dokumentarfilm, der von Mark Wahlbergs Produktionsfirma „Unrealistic Ideas“ unter der Regie des Oscar-nomminierten Filmemachers Jason Cohen („Facing Fear“) produziert wurde, untersuche die Hintergrundgeschichte „des unglaublichen, neuen Beweisstücks“. Der Film begleitet Professor Whitny Braun bei ihren Nachforschungen. Sie wolle laut Discovery herausfinden, „ob das Bild tatsächlich den 16. Präsident der Vereinigten Staaten in einer der dunkelsten Stunden des Landes zeigt“. Denn „während viel über die Ereignisse des Abends dokumentiert“ sei, blieben „die Stunden im Petersen House, in denen der Präsident letztendlich seinen Verletzungen erlag, geheimnisvoll“.

Whitny Braun beleuchte laut Discovery mit „Historikern, Kollodionphotographie-Experten und Gesichtserkennungsspezialisten“ jedes Detail, um die Echtheit des Bildes zu belegen und rekonstruiere dabei die Ereignisse rund um das Attentat. Die Fragen, um die es geht, liegen also auf der Hand: „Was ist in Lincolns Todesnacht wirklich passiert? Wie konnte das Glasbild erst entwendet und dann schließlich über 150 Jahre lang unentdeckt bleiben?“

teleschau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare