Kinderwissenssendung

„Die Sendung mit der Maus“ erklärt: So funktionieren Die Mund-Nasen-Masken

Unter dem Titel "Selbstgenäht, OP und FFP: Clarissa beim Masken-Vergleich" demonstriert Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva in "Die Sendung mit der Maus" die Funktion von Gesichtsmasken.
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Unter dem Titel „Selbstgenäht, OP und FFP: Clarissa beim Masken-Vergleich“ demonstriert Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva in „Die Sendung mit der Maus“ die Funktion von Gesichtsmasken.

Auch fünf Monate nach dem weltweiten Ausbruch des Corona-Virus gelten Gesichtsmasken als ein probates Mittel gegen die Verbreitung.

Von selbstgenähten Mund -und Nasenschutz aus Stoff bis hin zu gekauften OP- oder gar FFP-Masken begegnen sie den Menschen täglich in ihrem Alltag. Doch wie genau schützen diese Masken eigentlich? Und welche Unterschiede gibt es in ihrer Herstellung? „Die Sendung mit der Maus“ will diesen Fragen auf den Grund gehen.

Am kommenden Sonntag, 23. August, um 9.30 Uhr, im Ersten (Wiederholung um 11.30 Uhr im KiKA), unterzieht sich Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva einem besonderen Experiment: Mithilfe eines sogenannten Schlierenspiegels macht ein Forscher an der Bauhaus-Universität in Weimar ihre Atemluft sichtbar. Dabei wird demonstriert, wie unterschiedlich stark die einzelnen Maskentypen die Verbreitung der Atemluft beim einfachen Pusten oder gar Husten stoppen.

Der Unterschied zwischen FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken

Außerdem erklärt die 30-Jährige die Herstellung der medizinischen Masken: Von der einfachen OP- über FFP1- und FFP2- bis hin zur sichersten FFP3-Maske. Hierzu liefert die Sendung wie üblich Einblicke in die entsprechenden Fabriken. Demnach besteht jede medizinische Maske aus einer oder mehrerer Lagen des sogenannten Meltblown-Vlies. Dieses wird aus kleinen Kunststoffkügelchen hergestellt, die wie ein Kaugummi gestreckt und übereinandergelegt werden. „Und weil das Vlies aus Kunststoff ist, kann man es elektrisch aufladen“, heißt es. Dies wiederum ziehe Viren und Bakterien an und verhindere ein Durchdringen.

Am Ende fasst „Die Sendung mit der Maus“ das Ergebnis zusammen: Eine FFP1-Maske lässt demnach nur 20 von 100 Luftpartikeln durch, bei einer FFP2-Maske sind es sechs, bei einer FFP3-Maske ist es nur noch eines. Im Anschluss an die Ausstrahlung steht „Die Sendung mit der Maus“ in den Mediatheken von ARD und KiKA zum Abruf bereit.

teleschau

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