VOX-Kochshow

„Das Zeug kann man alles essen?“: „Kitchen Impossible“-Aufgabe macht Tim Mälzer sprachlos

Tim Mälzer stand bei "Kitchen Impossible" vor einer Aufgabe, die ihm gänzlich neu war. Gekocht wurde unter anderem mit Kohle.
+
Tim Mälzer stand bei „Kitchen Impossible“ vor einer Aufgabe, die ihm gänzlich neu war. Gekocht wurde unter anderem mit Kohle.

Egal ob einen flotten Spruch in Richtung seiner Konkurrenten oder eine deftige Bekundung seiner Frustration - Tim Mälzer ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Umso erstaunlicher ist, was im Weihnachtsspecial seiner Kochshow „Kitchen Impossible“ passierte: Der 49-Jährige war tatsächlich kurz sprachlos. Grund dafür war eine Aufgabe, die Mälzer gemeinsam mit seinem Kochpartner Max Strohe von ihren Kontrahenten TIm Raue und The Duc Ngo gestellt bekamen. Dabei hatte der Zielort Schweiz bei Mälzer zunächst große Hoffnungen ausgelöst: „Ich hoffe auf ein Käsefondue. Wirklich so ganz, ganz großes Klischeegewichse.“

Doch es kam ganz anders. Statt mit einem traditionellen Weihnachtsgericht wurde Mälzer mit dem „Hexer“ Stefan Wiesner und dessen „alchemistischer“ Naturküche konfrontiert. Wiesner, der mit ganzen Bäumen, Kohle und Nadeln kocht, sei „einzigartig“, wie Tim Raue betonte. Angesichts der unkonventionellen Aufgabe fehlten Mälzer kurzzeitig die Worte. „Das Zeug kann man alles essen? Sieht ein bisschen aus wie bei 'Breaking Bad' hier“, zweifelte der TV-Koch. Doch schnell hatte er seine Fassung gefunden und fügte in Richtung von Wiesner gewohnt frech an: „Du hast Steine gekocht? Auf welchem Trip warst du da?“

Tim Mälzer: „In welcher Drogenkommune hat das denn Tradition?“

Bei der Menü-Zusammenstellung erwarteten Mälzer und Kochpartner Strohe ganz besondere Gerichte: Kohlenfondue mit Kohlenbrot, Heusuppe, Lebkuchenbratwurst auf Lebkuchen mit Waldklee und Christbaumeis. Bei der Verkostung bekannte Mälzer salopp: „Ich sag mal so: Es sieht ein bisschen aus wie in Berlin bei Straßenbauarbeiten. In welcher Drogenkommune hat das denn Tradition?“ Gemundet hat es dem Koch jedoch, der den Kreationen anerkennend „Nachhaltigkeit, Philiosophie und unfassbar viel Emotion“ attestierte.

Auch wenn Mälzer und Strohe am Ende weder bei der Heusuppe noch beim Brot an Stefan Wiesner heranreichten, hatte der lobende Worte für seine Nachahmer parat: „Sie haben es gar nicht so schlecht gemacht. Großen Respekt!“ Auf dem Punktetableau standen für das Kochduo am Ende beachtliche 6,7 Punkte von der Jury. Weil Tim Raue und The Duc Ngo mit 7,1 Punkten aber noch ein wenig besser abschnitten, mussten sich Tim Mälzer und Max Strohe am Ende knapp geschlagen geben.

teleschau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare