„Sing On! Germany“

Computer statt Jury: Palina Rojinski präsentiert neue Netflix-Musikshow

Können die Amateur-Sänger den "Vocal Analyzer" überzeugen? In der Musikshow von Palina Rojinski bewertet keine Jury die Performance - stattdessen wird gecheckt, wie viele Töne wirklich getroffen wurden.
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Können die Amateur-Sänger den „Vocal Analyzer“ überzeugen? In der Musikshow von Palina Rojinski bewertet keine Jury die Performance - stattdessen wird gecheckt, wie viele Töne wirklich getroffen wurden.

Eigentlich ist es der Zuschauer gewohnt, dass Menschen in einer Jury über die Performance von Musikshow-Kandidaten entscheiden.

Aber: Menschen machen Fehler, Menschen sind subjektiv, und lassen sich möglicherweise beeinflussen. Maschinen sind da anders gestrickt. Deshalb kommt in Netflix' neuer Karaoke-Show „Sing On! Germany“ (ab Freitag, 7. August), die von Palina Rojinski moderiert wird, eine spezielle Software zum Einsatz, die die Gesangskünste der Hobby-Sänger automatisiert auf Herz und Nieren prüft. Der sogenannte „Vocal Analyser“ checkt akribisch, wie viele richtige Töne getroffen wurden - denn jeder einzelne ist bares Geld wert. Je besser performt wurde, desto mehr Preisgeld nehmen die Teilnehmer mit nach Hause - eine komplett fehlerfreie Darbietung der Gesangskünste bringt 30.000 Euro ein.

Jeweils sechs Amateur-Sänger und -Sängerinnen werfen in sieben 35-minütigen Episoden alles in die Waagschale, um diesem Höchstbetrag möglichst nahezukommen. Dabei haben die Folgen - ganz im Karaoke-Stil - ihre eigenen Mottos: Von „Girl's Night“ mit lediglich Kandidatinnen, über „Love Songs“, bis zu „80ies Karaoke“. Eingeleitet wird jede Show mit einer Tanzperformance von „Party Host“ Palina Rojinski. Gemeinsam mit ihrem Choreografen hat sie sich individuelle Openings ausgedacht und schwingt in jeder Episode einleitend das Tanzbein.

„Man kriegt schlagartig gute Laune“

„Ich kann es kaum erwarten, dass es nun endlich los geht mit 'Sing on! Germany'. Die Show ist unglaublich mitreißend, man kriegt schlagartig gute Laune, fängt an mitzusingen. Egal, ob man's kann oder nicht“, schwärmt die 35-Jährige vom Karaoke-Konzept des neuen Netflix-Formats. Und wie in der Lieblings-Karaoke-Kneipe hat jeder - auch mit fehlender Textsicherheit oder Verständnisschwierigkeiten - die Möglichkeit, selbst einzusteigen: „Man versteht endlich mal die Texte, weil die unten eingeblendet werden“, erklärt Palina Rojinski.

Die Moderatorin machte sich ab 2009 als Co-Host von „MTV Home“ einen Namen, und blieb auch in den folgenden Formaten fester Bestandteil des Teams um Joko und Klaas. Für „Gott to Dance“ erhielt sie 2013 den deutschen Fernsehpreis. Auch im Kino ist die Wahlberlinerin inzwischen eine feste Größe. Unter anderem war sie in „Nightlife“ und „Willkommen bei den Hartmanns“ als Schauspielerin zu sehen.

teleschau

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